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Erster privat betriebener Lieferdienst

In Japan versorgt ein Drohnen-Lieferdienst die abgelegene Insel Awashima

In Japan versorgt ein Drohnen-Lieferdienst die abgelegene Insel Awashima und verkürzt so die Lieferzeit um teils mehrere Tage.

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Die Drohne startet vom Hafen Suda in Mitoyo in Richtung der vier Kilometer entfernen Insel. Nach sieben Minuten Flug wird die Ladung abgeliefert.

Drohnen-Lieferdienst ein Segen für die Inselbewohner

Ob der Drohen-Lieferdienst in den Regelbetrieb gehen wird, steht allerdings noch nicht fest. Da es auf der Insel allerdings nur einen kleinen Lebensmittelladen gibt, hoffen die Einwohner, dass die Drohne nun öfters Wahre liefern wird.

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Der Dienst wurde von Kamomeya im August gestartet, die Zustellung eines Pakets kostet 500 Yen (ca. 3,79 Euro). Wird etwas morgens per Telefon bestellt, wird die Ware noch am selbst Tag zugestellt.

Das Unternehmen hat sich dafür mit einem Supermarktbetreiber zusammengetan und bietet 40 verschiedene Artikel an. Allerdings ist die Bestellmenge begrenzt, da der Drohnen-Lieferdienst nur Pakete bis zu 1 Kilo transportieren kann.

Lieferdienst hat mit einigen Problemen zu kämpfen

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Eines der größten Herausforderungen ist es, die Auswirkungen von Regen und Wind auf den Betrieb des Fluggeräts zu minimieren, die gravierender sind, als ursprünglich erwartet.

Das Unternehmen will diese Probleme schnell lösen, damit der Lieferdienst auch auf anderen Inseln eingesetzt werden kann. Außerdem wird daran gearbeitet, die Nutzlast auf 5 kg zu erhöhen.

In Japan gibt es mehr als 400 abgelegene Inseln, auf denen Menschen leben. Für die Inselbewohner wird es immer schwieriger, Zugang zu Paketzustelldiensten zu erhalten.

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