In Japan finden sich immer mal wieder Verkaufsautomaten, die zum Hit werden. Dazu gesellt sich nun ein Automat in der Stadt Odawara, der 14 Snacks verkauft.
Eigentlich nichts besonderes, doch die Snacks sind nach dem Konzept „Kampf im Mund“ aufgebaut und es werden nur lokale Zutaten wie Sardellen und Pflaumen verwendet. Jeder Snack hat einen kuriosen Namen.
„Odawara-Kriegssnacks“ seit 2020 im Handel erhältlich
Die „Odawara-Kriegssnacks“ wurden von Awabiya auf den Markt gebracht. Das Unternehmen handelt normalerweise mit frischen Meeresfrüchten. Seit Dezember 2020 werden die Snacks in einem Geschäft im Minaka Odawawa Einkaufszentrum und online verkauft.
Das von Ichikawa Rokuzaemon im Jahr 1587 gegründete Unternehmen begann mit dem Transport von in Sojasoße eingelegten Abalonen zum Clan des Feudalherrn Takeda in der damaligen Provinz Kai, der heutigen Präfektur Yamanashi in Zentraljapan.
Die Idee, die Kriegssnacks in einem Verkaufsautomaten anzubieten, kam im Oktober. Obwohl der Automat der einzige seiner Art ist, werden monatlich etwa 200 Artikel verkauft, am beliebtesten ist „Musha Musha Mentai“, Musha bedeutet Krieger und ist auch ein lautmalerisches Wort für „mampfen“.

Weiterer Verkaufsautomat soll kommen
Ebenfalls beliebt ist ein Snack, der übersetzt so viel heißt wie: „Japanische Sardelle und Soga-Pflaume im Krieg“, dafür werden Sardellen, die in der Sagami-Bucht gefangen wurden, in einem Kopftopf gekocht, bis die Gräten weich sind. Dann wird er in Soße getränkt und getrocknet, wodurch er eine weiche Textur bekommt.
Auch“Nietagiru Hakoneji miso no ran“ (Miso-Eier auf der kochend heißen Hakone-Route), ist beliebt, dabei handelt es sichum in Miso eingelegte Eier. Der Name ist ein Wortspiel aus der Silbe „ran“, die Krieg oder Ei bedeute kann.
Mittlerweile gibt es Überlegungen, einen weiteren Verkaufsautomaten aufzustellen.