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Keine Alternative für den geöffneten Impfstoff

In Japan wird übrig gebliebener Corona-Impfstoff weggeworfen

In Japan häufen sich die Meldungen, dass Städte übrig geblieben Corona-Impfstoff weggeworfen haben, wenn jemand seinen Impftermin abgesagt hat.

Der Impfstoff muss innerhalb von sechs Stunden nach dem Öffnen verwendet werden und kann nicht wieder eingelagert werden.

Corona-Impfstoff wegen Fehlplanung weggeworfen

Japans Minister Tato Kono, der für die Impfkampagne zuständig ist, forderte die Städte auf, dass der Impfstoff nicht weggeworfen, sondern nach einer anderen Person gesucht wird, die geimpft werden möchte. Allerdings gestaltet sich dies schwierig.

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Auch in Kyoto wurde Corona-Impfstoff weggeworfen, in einem Fall sollten die Mitarbeiter und Bewohner eines Pflegeheims am 12. April geimpft werden. Da zwei Mitarbeiter zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht konnten, wurden ihre Dosen des Vakzins weggeworfen.

Die Abteilung für medizinische und gesundheitliche Planung in Kyoto wusste allerdings, dass mindestens ein Mitarbeiter keine Zeit haben würde.

Notfallplan in Shiga funktionierte nicht

Auch in Shiga, in der Präfektur Otsu, mussten einige Dosen des Corona-Impfstoffs weggeworfen werden, nachdem einige Personen nicht zu ihren Terminen erschienen sind.

Zwar hatte die Stadtverwaltung damit gerechnet und geplant, in diesem Fall das medizinische Personal im Impfzentrum zu impfen, dies hatte allerdings nur an einem Tag funktioniert. Am nächsten Tag wurden die übrig gebliebenen Impfdosen entsorgt.

Andere Länder haben ebenfalls mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen. In Deutschland haben daher einige Kreise eine Impfbörse eingerichtet, um schnell einen Freiwilligen für übrig geblieben Impfstoff zu finden.

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