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Kampf gegen den Arbeitskräftemangel

In Tokyoter Bahnhöfen hilft ein neuer Informationsservice den Reisenden

Ein Informationsservice, der mit einer KI ausgestattet sind, wurde am Dienstag in den großen Bahnhöfen im Raum Tokyo für den Testbetrieb aufgestellt.

Der Informationsservice soll Touristen helfen und die Bahnbetreiber erhoffen sich damit, den Arbeitskräftemangel zu bekämpfen.

Informationsservice soll Reisenden in den Bahnhöfen helfen

East Japan Railway Co. stellte 30 dieser Automaten an sechs Bahnhöfen in Tokyo und in der benachbarten Präfektur Chiba auf. Als Maßnahme gegen den Coronavirus müssen die Benutzer die Touchpads der Informationsservice nicht direkt berühren, um sie zu bedienen und einige können die Temperatur eines Fahrgastes automatisch messen.

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Die Anzeige reagiert auf Spracheingabe und Fingergesten, die Ausgabe ist in den Sprachen Japanisch, Englisch, Chinesisch und Koreanisch verfügbar.

Der Test wird in den Stationen Shinjuku, Shinagawa, Ikebukuro und Takanawa Gateway in Tokyo sowie an zwei Standorten in Chiba, Kaihinmakuhari und an der Station Terminal 2 des Flughafens Narita durchgeführt.

An der Shinagawa-Station erkannte einer der Automaten einige weniger bekannte japanische Stationsnamen wie Kasose im Nordosten Japans in der Aomori-Präfektur und gab Anweisungen, wie man dorthin gelangt.

Roboter und Informationsservice sollen Bahnhofsmitarbeiter ersetzen

Angesichts eines zukünftigen Arbeitskräftemangels hat das Unternehmen die Bemühungen um Arbeitseinsparungen gefördert, indem es die Routineaufgaben der Bahnhofsmitarbeiter an KI und Roboter übertrug.

An der Takanawa Gateway Station, die im März als erste neue Haltestelle auf der viel befahrenen Yamanote-Linie in Tokyo seit fast 50 Jahren eröffnet wurde, wird der Bahnbetreiber ab Mitte Dezember versuchsweise Anzeigen an seinen Fahrkartenschaltern aufstellen, um die häufig gestellten Fragen der Fahrgäste zu beantworten. Sie werden vom Bahnhofspersonal ferngesteuert unterstützt.

„Wir hoffen, die KI (Technologie) weiterzuentwickeln, indem sie von vielen Menschen, einschließlich Kindern und Ausländern, genutzt wird, um einen Mechanismus zu schaffen, der es den Bahnhofsmitarbeitern ermöglicht, sich auf Dienstleistungen zu konzentrieren, die nur von Menschen erbracht werden können“, sagte Isao Sato, ein leitender Mitarbeiter von JR East, der für das Projekt verantwortlich ist.

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