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Home News Japanische Stadt von Eltern auf 5,5 Millionen Yen verklagt

Wegen Belästigung eines Schülers durch einen Lehrers

Japanische Stadt von Eltern auf 5,5 Millionen Yen verklagt

Die Eltern eines Grundschülers haben die japanische Stadt Inagi auf Schadensersatz in Höhe von 5,5 Millionen Yen verklagt.

Grund für die Klage ist die Belästigung des Schülers durch einen Lehrer, was zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) geführt hat.

Belästigung löste PTBS aus

Laut der Eltern hat der Lehrer im September 2018 seine Hand mehrere Minuten lang auf den Bauch des Schülers gelegt. Im Januar 2019 soll der Lehrer dem Schüler den Unterbauch unter seiner Kleidung angefasst haben.

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Der Schüler beklagte sich einige Zeit später über psychische Probleme, darunter Alpträume, ein Arzt stellte daraufhin PTBS fest.

Im Oktober 2019 entließ der Metropolitan Board of Education in Tokyo den Lehrer und verhängte Strafmaßnahmen gegen den damaligen Schulleiter wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob der Lehrer angeklagt werden kann.

Eltern stufen Tat des Lehrers als äußerst böswillig ein

Die Eltern argumentieren in der Klage, dass die Tat des Lehrers äußerst böswillig war, da er seine Stellung als Lehrer missbrauchte. Sie fügte hinzu: „Er ist sozial nicht ausreichend bestraft worden, und der psychische Schmerz des Schülers ist vergessen worden.“

Während der ersten mündlichen Verhandlung, die am 18. November in der Tachikawa-Niederlassung des Bezirksgerichts in Tokyo stattfand, reichte die Stadtregierung von Inagi einen schriftlichen Antrag auf Abweisung der Klage ein.

Die Inagi-Bildungsbehörde weigerte sich, eine Erklärung abzugeben, mit der Begründung, dass der Fall noch vor Gericht verhandelt wird.

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