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Warnung vor dem "Economy-Class-Syndrom"

Infizierte in Okinawa schlafen in Autos, um ihre Familie zu schützen

Immer mehr Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, schlafen in der Präfektur Okinawa in ihren Autos, um ihre Familie zu schützen, da es die Präfekturverwaltung nicht schafft, genügend Hotelzimmer für diese Personen zu sichern.

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Die Präfekturverwaltung hat 852 Hotelzimmer für die Quarantäne infizierter Menschen bereits gestellt und Vorkehrungen getroffen, um mehr Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Okinawa kann mit der schnellen Ausbreitung nicht Schritt halten

Allerdings ist die Verwaltung von Okinawa nicht in der Lage, mit der rasanten Ausbreitung der Infektionen, insbesondere mit der Omikron-Variante, Schritt zu halten.

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Aktuell sind rund 70 Prozent der Hotelzimmer belegt und 3.640 Menschen sind in ihrem Zuhause isoliert. Darunter viele, die mit ihren Familien zusammenwohnen.

Ein Team, das in der Pandemiezentrale der Präfektur Okinawa eingerichtet wurde, um den Gesundheitszustand der Zuhause gebliebenen Patienten zu überwachen, stellte fest, dass viele von den Menschen aus Angst vor einer Verbreitung des Virus in Fahrzeugen übernachten.

Warnung vor dem Economy-Class-Syndrom

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Das Team ruft die Menschen dazu auf, dass sie sich eine geeignetere Umgebung für die Quarantäne suchen, da solche beengten Verhältnisse schnell zu einer Lungenembolie (Economy-Class-Syndrom) führen können, da das Coronavirus das Gefäßendothel schädigt.

Die Präfektur meldete am 11. Januar insgesamt 775 Neuinfektionen, ausgeschlossen sind Menschen, die eine Verbindung zu den dort stationierten US-Streitkräften haben.

Da die Infektionszahlen in der vergangenen Woche immens angestiegen sind, steht die Präfektur mittlerweile unter dem „Quasi-Ausnahmezustand“.

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