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Inflation trifft in Japan besonders Haushalte mit geringen Einkommen

Die steigenden Preise machen zunehmend Haushalten mit schwachen Einkommen das Leben schwer. Laut einer Umfrage der gemeinnützigen Organisation Kidsdoor gaben 47,6 Prozent der Befragten an, dass die anhaltende Inflation ihr Leben sehr schwierig mache.

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Insgesamt zeigt die Umfrage, dass 99 Prozent der Befragten wegen der Inflation und die dadurch ansteigenden Preise Probleme bekommen haben und ihre Ausgaben noch strenger kontrollieren müssen.

Viele Haushalte haben Probleme ihre Kinder vernünftig zu versorgen

In der Umfrage gaben 64,3 Prozent der Haushalte an, in denen Kinder leben, dass sich der Ernährungszustand ihrer Kinder verschlechtert hat. 60,2 Prozent gaben an, dass sie ihren Kindern weniger zu essen geben, da sie sich stark einschränken müssen und 36,5 Prozent gaben an, dass sie sich kein Fleisch oder keinen Fisch mehr leisten können.

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Ein Sprecher von Kidsdoor sagte zur Umfrage: „Viele Familien haben aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine schwere Zeit hinter sich, und die steigenden Preise haben einen zusätzlichen Schlag versetzt. Es ist eine sehr ernste Situation.“

Sommerferien wird die Situation noch einmal verschlimmern

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Insbesondere für die Sommerferien, in den es kein Schulessen gibt, warnt Kidsdoor davor, dass sich die Versorgungslage für bedürftige Familien noch einmal verschlimmer wird.

Die Organisation wird am Montag eine Crowdfunding-Kampagne starten, um bis August 10 Millionen Yen zu sammeln, damit sie Lebensmittel an 2.500 Haushalte verteilen kann.

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