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Manga werden in den USA beliebter

International Manga Anime Festival spricht über die Zukunft von Manga und Anime

Ein ständig wachsender Wirtschaftszweig von Japan sind Anime und Manga. Vor allem zur Pandemie gab es positive Entwicklungen, aber auch neue Probleme sind aufgetreten. Über die Zukunft der Medien wurde deswegen vor wenigen Tagen auf dem International Manga Anime Festival Reiwa Toshima 2021 gesprochen.

Das Festival fand von Freitag bis Samstag online statt und Künstler sowie Forscher sprachen viel über zukünftige Entwicklungen. Unter anderem wurde besprochen, wie sich am besten Veranstaltungen in der Zeit der Pandemie durchführen lassen.

Events bleiben auch in der Pandemie wichtig

Zu Wort meldete sich dabei Kimihiko Nakamura, der die Organisation von Events leitet, die vor allem auf die Selbstveröffentlichung von Manga ausgelegt sind. Er erklärte, dass bei ihm alle Teilnehmer vorab ihre Kontaktinformationen übergeben müssen. Zusätzlich bucht er größere Veranstaltungsräume, um Sicherheitsabstände im Rahmen der Corona-Maßnahmen zu ermöglichen.

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Er betonte dabei, wie wichtig Events sind, da viele aufgrund der Ausbreitung des Virus abgesagt wurden. Das führte zu großen Verlusten bei den Druckereien, da Künstler keine Manga für den Verkauf druckten. Aber auch die Künstler selbst leiden, da ihre Einnahmequelle weggebrochen ist.

Positiver ging es bei der Diskussion zu Manga im Ausland zu. Yukari Shiina von der Tokyo University of Arts erklärte, dass es mehr Interesse in den USA gibt und es rapide steigende Verkaufszahlen an japanischen Manga gibt.

Anime wird in den USA beliebter

Besonders Werke, die als Anime umgesetzt werden, sollen immer gefragter im Ausland werden. Dank Streaming Dienste schauen dazu immer mehr Menschen in den USA Anime. Ebenfalls wurde über digitale Angebote für Manga gesprochen.

Es wurde ein Anbieter behandelt, der seinen Sitz in Südkorea hat und der in englischsprachigen Regionen beliebt ist. Leser können den Dienst einfach nutzen und lesen die Manga indem sie einfach nur nach unten scrollen. Ein Teilnehmer der Diskussion wies darauf hin, dass es für japanische Künstler ein guter Zeitpunkt wäre, Teil des Dienstes zu werden.

Tatsächlich werden auch in Japan immer mehr Manga digital gelesen. Jedoch hat sich der Buchmarkt letztes Jahr deutlich erholt, was unter anderen dem Manga „Demon Slayer“ zu verdanken ist. Gleichzeitig nutzen immer mehr Menschen illegale Webseiten, um die Werke kostenlos zu lesen. Das liegt unter anderem an der Pandemie, da die Menschen weniger herausgehen und viele auch weniger Geld zur Verfügung haben.

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