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HomeNachrichten aus JapanIOC-Präsident sieht Opfer für die Olympischen Spiele als notwendig an

Weiterhin keine Spur einer Absage

IOC-Präsident sieht Opfer für die Olympischen Spiele als notwendig an

Die Olympischen Spiele sind in Japan ein Streitthema, die Regierung will sie unbedingt durchführen, die Mehrheit in der Bevölkerung ist dagegen.

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Angesichts der Pandemie und der Tatsache, dass die Infektionen in Japan zunehmen, ist der Widerstand kaum verwunderlich.

Opfer für die Olympischen Spiele

Das IOC wird ebenfalls nicht müde dabei, zu betonen, dass die Olympischen Spiele stattfinden werden. Allerdings ging IOC-Präsident Thomas Bach nun etwas weiter und sagte, dass Opfer notwendig sein würden, um sicherzustellen, dass die Spiele stattfinden.

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„Wir müssen einige Opfer bringen, um dies möglich zu machen. Die Athleten können definitiv ihre olympischen Träume verwirklichen“, so Bach während einer Online-Ansprache an den Kongress des internationalen Hockey-Verbandes am Samstag, wie die indische Nachrichtenagentur PTI berichtet.

Bach nannte die Impfung von Athleten als eine von vielen Maßnahmen, die eine sichere Umgebung für die Spiele gewährleisten.

Spiele auch dann, wenn Tokyo sich im Ausnahmezustand befindet

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Bach ist allerdings nicht der einzige Funktionär, der sich energisch für die Spiele, die im Juli in Tokyo beginnen sollen, einsetzt. Bereits John Coates sagte vergangene Woche, dass die Olympischen Spiele auch dann stattfinden würden, wenn die japanische Hauptstadt im Ausnahmezustand bleibt.

Um den Befürchtungen einer Ausbreitung des Virus in Japan entgegenzutreten, wurde im März beschlossen, dass die Spiele ohne Zuschauer aus dem Ausland stattfinden werden. Ob Zuschauer aus Japan dabei sein dürfen, ist bisher noch nicht endgültig geklärt worden.

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