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Spendenziel wurde bereits erreicht

Israelischer Olympia-Athlet, der Pappbett zerstörte, startet Spendenaktion für Atami

Dass sich bei den Olympischen Spiele nicht alle immer benehmen ist kein Geheimnis. Vor einigen Tagen sorgten israelische Athleten für Aufsehen, weil sie mutwillig eins der Pappbetten im Olympischen Dorf zerstörten. Einer der Sportler hat nun eine Spendenaktion für die Stadt Atami gestartet, die von einer Schlammlawine getroffen wurde.

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Der Israeli Ben Wanger startetet am 31. Juli die Spendenkampagne auf gofundme, um Geld für den Wiederaufbau von Atami zu sammeln. Die Stadt wurde am 3. Juli von einer riesigen Schlammlawine getroffen, die viele Häuser zerstörte und zahlreiche Menschen tötete.

Spendenziel wurde bereits erreicht

Auf der Crowdfunding-Seite schreibt er, dass viele Menschen nach der Pandemie lange auf die Olympischen Spiele gewartet haben. Was aber viele nicht wussten, war, dass es nur einen Monat vor Beginn des Events zu der Katastrophe in Atami kommen wird.

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Wanger ruft die Menschen dazu auf, an die Stadt zu spenden, wenn sie gerne die Spiele schauen oder olympische Inhalte auf TikTok genießen. Auch auf Twitter und anderen sozialen Medien motivierte der Sportler zu Spenden. Das Ziel von 3.000 Dollar (ca. 2.528,87 Euro) wurde am Dienstag bereits erreicht, wobei Wanger selbst 200 Dollar (ca. 168,58 Euro) beisteuerte.

Athlet entschuldigte sich für kontroverses Video

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In die Kritik geriet der Sportler, nachdem er am 26. Juli ein Video auf TikTok und Twitter veröffentlicht hatte, in dem er zusammen mit anderen Athleten die Stabilität eines der Pappbetten testete. Nachdem neun Personen auf dem Bette gesprungen hatten, das eigentlich für zwei Menschen ausgelegt ist, wurde in dem Video gezeigt, wie das Bett kaputt war.

Vor allem Japaner waren von dem Video empört, da die Männer einfach fremdes Eigentum zerstörten, was auch noch von ihren Steuergeldern wurde. Dementsprechend kam die Forderung auf, die Gruppe zur Strafe nach Hause zu schicken, was aber nicht umgesetzt wurde. Wanger und die anderen entschuldigten sich später für das Video.

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