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J-Village-Station feiert in Fukushima seine Eröffnung

Allmählich erholt sich Fukushima nach der nuklearen Katastrophe 2011. Fast alle evakuierten Orte sind wieder bewohnbar und die Menschen kommen zurück. Die Regierung versucht hingegen, wieder die Wirtschaft aufzubauen und mehr Bewohner in die Region zu locken. Die Eröffnung der J-Village-Station soll dazu beitragen.

Am Samstag feierte der Bahnhof feierlich seine Eröffnung. Er ist die direkte Anbindung zum J-Village-Trainingskomplex. Seit der Katastrophe war die Anlage für die Öffentlichkeit gesperrt und diente bis 2017 als Operationsbasis für Stilllegungsarbeiten im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi. Nun sollen jedoch Fußballspieler den Komplex wieder komplett nutzen. Alle Einrichtungen sind betriebsbereit und eins der ersten Spiele im Stadion ist das der Nadeshiko-Frauenfußballliga.

Die J-Village-Station soll dabei helfen, Fußballspielern die Anfahrt zu erleichtern. Zahlreiche Anwohner feierten die Eröffnung mit einer großen Zeremonie und ließen Luftballons steigen. Zur Feier des Tages trafen 250 Menschen mit dem ersten Zug am Bahnhof ein. Kinder begrüßten sie freudig bei der Ankunft. Auf dem Gelände der Anlage selbst gab es mehrere sportliche Attraktionen.

Eine Frau in ihren 70ern erklärte, dass sie hoffe, dass die Wiedereröffnung Menschen ermutige, die Gegend zu besuchen. Der Fahrplan ist für die Züge bis jetzt noch befristet. Sie fahren jedoch bis zum 6. Mai vorerst täglich, sogar während der Ferien. Dass mehr Menschen zum Komplex kommen, ist sehr wahrscheinlich. J-Village ist nämlich der Startpunkt des olympischen Fackellaufs in Japan im nächsten März. Premierminister Shinzo Abe kündigte bereits an, sich das Ereignis nicht entgehen zu lassen.

Quelle: NHK

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