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Touristen bleiben weiter draußen

Japan ändert die Einreisebestimmungen für mehrere Länder

Japan hat die Einreisebestimmungen für mehrere Länder wegen des Anstieges der Infektionen mit Mutationen des Corona-Virus (insbesondere der Delta-Variante) geändert.

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Reisende aus Indonesien, Kirgisistan und Sambia müssen nun durch die strengeren Quarantänemaßnahmen.

Einreisebestimmungen schreiben 14 Tage Selbstquarantäne vor

Das bedeutet, dass sich ab heute Reisende, die sich kürzlich in diesen Ländern aufgehalten haben, für 10 Tage in einer von der japanischen Regierung ausgesuchten Einrichtung in Quarantäne begeben und sich mehrfach auf das Coronavirus testen lassen müssen. Nach diesen 10 Tagen muss man sich dann außerdem noch für vier weitere Tage in Selbstquarantäne begeben.

Die Einreisebestimmungen schreiben zurzeit vor, dass alle Menschen, die nach Japan einreisen, mit Ausnahme von Personen, die mit den Olympischen Spielen in Verbindung stehen, sich für 14 Tage in Selbstquarantäne begeben müssen.

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Eine weitere Änderung der Bestimmungen gibt es für Reisende aus der Vereinigten Arabischen Emirate. Menschen aus diesem Staat müssen sich für 6 Tage innerhalb einer Einrichtung der Regierung in Quarantäne begeben.

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Für Reisende aus 17 Ländern gilt ab heute, dass sie für eine dreitägige Quarantäne in eine Einrichtung der Regierung müssen. Zu den Ländern gehören: Argentinien, Weißrussland, Bolivien, Chile, Kolumbien, Kuba, Ecuador, Ägypten, Fidschi, Libyen, Paraguay, Seychellen, Surinam, Trinidad und Tobago, Türkei, Uruguay und Venezuela. Diese Regelungen gelten nun auch für die Gebiete Nischni Nowgorod, Karelien und Saratow in Russland.

Für die USA gilt die Regel, dass Reisende aus 15 Bundesstaaten für drei Tage in Quarantäne müssen, Menschen aus den anderen Bundesstaaten dürfen in Selbstquarantäne gehen.

Lockerungen für Frankreich, Estland und Luxemburg

Zudem hat Japan die Länder Estland, Frankreich, Nigeria und Luxemburg von der Liste der Länder gestrichen, die als Risikogebiet gelten.

Die strengsten Maßnahmen gelten nach wie vor für Indien und mehrere seiner Nachbarländer. Darunter auch die Malediven, für die ein Einreiseverbot für alle ausländischen Staatsangehörigen gilt, einschließlich derer mit Aufenthaltsstatus in Japan.

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Die Quarantänemaßnahmen stehen nicht in direktem Zusammenhang mit den Reisebeschränkungen, die mehr als 150 Länder und Regionen abdecken und fast alle neuen Einreisen verbieten.

Hinweis:

Für Informationen zur aktuellen Situation sollte man die Webseite der japanischen Botschaft in Berlin aufrufen und die Reise- & Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Japan lesen. Auch auf der Webseite der deutschen Auslandsvertretung findet man aktuelle Informationen.

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