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Japan Airlines vom Verkehrsministerium zum zweiten Mal gerügt

Maßnahmen der Airline sind ungenügend

Das japanische Verkehrsministerium hat am Dienstag gegen Japan Airlines Co. eine erneute Anordnung erlassen, dass das Unternehmen seine Piloten besser kontrollieren muss.

Dies ist bereits das zweite Mal, dass das japanische Verkehrsministerium eine Anordnung gegen JAL erlassen hat, wegen Vorfällen mit Piloten, die Alkohol unmittelbar vor einem Flug getrunken hatten.

Gehaltskürzungen bei Japan Airline Management

„Wir erkennen an, dass dies eine äußerst ernste und kritische Situation ist. Wir sind fest entschlossen, ähnliche Vorfälle zu verhindern“, so JAL-Präsident Yuji Akasaka auf einer Pressekonferenz.

Verkehrsminister Kazuyoshi Akaba sagte gegenüber der Presse: „Wir werden die Fluggesellschaft weiterhin streng überwachen, um die Aufrechterhaltung sicherer Flugbedingungen zu gewährleisten.“

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Laut Japan Airline Co. wird das Gehalt aller 42 Führungskräfte gekürzt. Präsident Akasaka wird im Oktober bis Dezember 40 Prozent weniger Gehalt bekommen.

Die erste Anordnung wurde erlassen, nachdem ein Co-Pilot der Airline im vergangenen November in Großbritannien verurteilt wurde, weil er vor einem Flug von London nach Tokyo das Zehnfache des gesetzlichen Alkoholgrenzwerts überschritten hatte.

JAL hat daraufhin seine Firmenpolitik verschärft und für die Atemtests der Piloten präzisere Geräte angeschafft. Außerdem werden die Tests nun von Ärzten beaufsichtigt.

Maßnahmen von JAL reichen nicht aus

Trotzdem gab es immer wieder Vorfälle mit Piloten und Crew-Mitfliedern, die zu viel Alkohol kurz vor ihrem Flug getrunken hatten.

Das Ministerium erließ die zweite Anordnung, da es das firmeninterne Training zum Alkoholkonsum als unzureichend bewertet. Im Erlass wird eine stärkere Beteiligung des Managements an dem Training gefordert, an dem bisher nur Piloten teilnehmen müssen.

JAL ist allerdings nicht die einzige japanische Airline, die wegen übermäßigen Alkoholkonsum ihrer Piloten ermahnt wurden. Im Dezember erließ das Ministerium insgesamt gegen vier Airlines Erlasse.

Kyodo

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