Japan akzeptiert mehr Pflegekräfte aus Indonesien, Vietnam und von den Philippinen

Die japanische Regierung plant, mehr Pflegekräfte aus Indonesien, Vietnam und von den Philippinen anzunehmen, wie japanische Quellen am Sonntag berichteten. Die drei südasiatischen Länder haben bilaterale Freihandelsabkommen mit Japan geschlossen, um dem Arbeitskräftemangel entgegen zu wirken.

Einige Beschränkungen der Höchstzahlen sollen ab April nächsten Jahres gelockert werden. Dies ermöglicht dann Pflegekräften aus Indonesien, Vietnam und von den Philippinen mit sehr guten Japanischkenntnissen, in Japan zu arbeiten. Aktuell akzeptiert Japan jährlich nur je 300 Pflegekräfte aus jedem Land. Diejenigen, die die japanische Sprache sehr gut beherrschen, sollen jedoch in Zukunft gesondert von den 300 behandelt werden.

Die Zahl derjenigen, die in Japan als Pflegekräfte arbeiten möchten, ist in letzter Zeit stark gestiegen. Aus Indonesien arbeiten zur Zeit 298, 282 von den Philippinen und 193 aus Vietnam in Japan. Alle drei Werte sind Höchstwerte. In Anbetracht der alternden Bevölkerung werden laut den Quellen schon 2025 etwa 340.000 Pflegekräfte fehlen. Zu diesem Zeitpunkt haben nämlich alle aus der Baby-Boomer-Generation das Alter 75 erreicht oder sogar überschritten. Ein Großteil von ihnen wird dann pflegebedürftig sein.

Ein Freihandelsabkommen zwischen Japan und Indonesien trat im Finanzjahr 2008 in Kraft, mit den Philippinen 2009 und mit Vietnam 2014.

Unter diesen Abkommen besuchten rund 4.300 Menschen Japan. Sie arbeiten drei Jahre als Pflegekräfte und lernen während ihres vierjährigen Aufenthalts für die staatliche Prüfung. Wurde diese bestanden, dürfen sie weiterhin im Land bleiben und arbeiten.

Quelle: Kyodo

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