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Japan akzeptiert nur 3 Flüchtlinge in erster Hälfte von 2017

Von Januar bis Juni 2017 wurden in Japan von insgesamt 8.561 neuen Asylanträgen nur drei Anträge angenommen, so die Regierung am Dienstag. Dabei war die Zahl der Asylgesuche ein neuer Rekord.

Von den 5.011 frisch eingegangenen Asylanträgen in der ersten Hälfte von 2016 wurden ebenfalls nur vier angenommen. Human Rights Watch bezeichnete den Rekord der Asylanträge in Japan als „miserabel“.
Zum Vergleich: In Deutschland wurden laut der Bundeszentrale für politische Bildung von Januar bis August 2017 123.878 Asylsuchende registriert.

Japan ist für seine restriktive Asyl- und Immigrationspolitik bekannt. Im Gegensatz zu anderen Industrienationen nimmt es so gut wie keine Ausländer auf, wenn überhaupt oft nur hochqualifizierte Bewerber und das nur temporär. Dabei könnte das Land diese eigentlich gut gebrauchen. Aufgrund des Geburtenrückgangs und der gleichzeitigen Alterung der Gesellschaft werden dringend mehr Arbeitskräfte benötigt, um das Wirtschaftswachstum wieder anzukurbeln.

Doch das sieht man in Japan anders. Den strengen Asylprozess rechtfertigen Befürworter mit einem Anstieg von gefälschten Anträgen, nachdem 2010 festgelegt wurde, dass Asylsuchende nach sechs Monate so lange dort arbeiten dürfen, bis über ihren Antrag entschieden wird. So sagt Yasuhiro Hishida, ein Beamter des Justizministeriums, der Asylgesuche bearbeitet, es scheine, als habe die Zahl der Menschen zugenommen, die den Status als Geflüchteter ausnutzen.

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