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Japan Atomic Power Co. erzeugt kein einziges Watt Strom, macht aber riesige Gewinne

Probleme im Werk Tokai No. 2 bringen das Unternehmen ins Wanken

Eigentlich sollte man annehmen, dass wenn ein Stromkonzern kein einziges Watt Strom erzeugt, es auch keinen Gewinn erwirtschaften kann. Anders ist es bei dem japanischen Unternehmen Japan Atomic Power Co.

Das Unternehmen produziert in seinen beiden Kernkraftwerken seit Mai 2011 keinen Strom mehr, trotzdem wurde seitdem ein Umsatz von fast 1 Billionen Yen (ca. 8,1Milliarden Euro) erwirtschaftet.

Keine Produktion, trotzdem Subventionen

Denn im Rahmen einer Vereinbarung mit fünf Stromversorgungsunternehmen erhält Japan Atomic Power Co. pro Jahr eine Subvention von rund 100 Milliarden Yen für die Wartung der Kernkraftwerke.

Zwei von vier Kernreaktoren werden aktuell stillgelegt. Die anderen beiden sind seit der Katastrophe 2011 nicht mehr im Betrieb.

Seit der Naturkatastrophe von 2011 hat Japan Atomic Power jährlich zwischen 100 und 150 Milliarden Yen erhalten – also insgesamt 988,5 Milliarden Yen.

Mamoru Muramatsu, Präsident von Japan Atomic Power, sagte das die Stromeinnahmen der fünf Versorgungsunternehmen für das Geschäftsjahr 2019 wahrscheinlich unter 100 Milliarden Yen fallen würden.

Mehrere Probleme verhindern die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks

Doch das Unternehmen steht immer noch vor dem Problem, die Finanzstabilität zu erreichen, da es Probleme bei der Wiederaufnahme des Betriebs des Kernkraftwerkes Tokai No. 2 gibt.

Das Werk, das vor fast 40 Jahren ans Netz gegangen ist, erhielt im vergangenen November die Genehmigung für eine 20-jährige Verlängerung des Betriebs. Allerdings wurden direkt unter dem Reaktor Tsuruga No. 2 Probleme festgestellt, die die Wiederaufnahme des Betriebs erheblich erschweren.

Auch die umliegenden Gemeinden protestieren gegen die Wiederinbetriebnahme des Kraftwerks.

Ein weiteres Problem sind die Fristen für die Installation von Antiterroranlagen, die die japanische Atomaufsichtsbehörde vorschreibt. Laut Japan Atomic Power Co. kann die Frist bis 2023 nicht eingehalten werden. Die Aufsichtsbehörde lässt allerdings keine Verlängerung zu.

Sollte das Atomkraftwerk den Betrieb nicht wieder aufnehmen können, droht Japan Atomic Power Co. die Insolvenz.

Quelle: AS

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