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Sechs neue Einheiten sollen entstehen

Japan baut Einheiten zur elektronischen Kriegsführung massiv aus

Vor einigen Tagen wurde erneut ein Rekordbudget für das japanische Verteidigungsministerium angekündigt. Schon zuvor hatte das Ministerium deutlich gemacht, dass sie Japans Verteidigung deutlich ausbauen wollen. Sechs neue Einheiten zur elektronischen Kriegführung wurden nun von dem Ministerium bestätigt.

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Das Verteidigungsministerium bestätigte kürzlich, dass sie sich in der elektronischen Kriegsführung ausbauen wollen und gleich sechs neue Einheiten im ganzen Land schaffen wollen. Die neuen Einheiten sollen bereits bis zum Ende des nächsten Geschäftsjahres von der Ground Self-Defense Force aufgestellt werden.

Einheiten sollen nur im Notfall Signale stören

Es gibt dabei bereits eine Einheit in Hokkaido, die bereits aktiv arbeitet. Eine weitere ist mit 80 Mitarbeitern für dieses Geschäftsjahr in der Präfektur Kumamoto geplant. Nach bisherigen Angaben sollen alle anderen Einheiten so über Japan verteilt sein, sodass sie das Land von Hokkaido im Norden bis Okinawa im Südwesten abdecken. Die Zentrale soll hingegen in Camp Asaka zwischen Tokyo und Saitama entstehen.

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Unter die sogenannte elektronische Kriegsführung fällt unter anderem das Stören von feindlichen Funkverbindungen. Ebenfalls sind entsprechende Einheiten für das Überwachen von Radargeräten und ihrer Störung gemeint. Auch die japanischen Einheiten sind mit Störfunktionen ausgerüstet, die für den Notfall gedacht sind.

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Die Einheiten werden jedoch allgemein elektromagnetische Wellen überwachen, die von ausländischen Flugzeugen und Schiffen in japanischen Gebieten ausgehen. Die Informationen werden anschließend systematisch analysiert und nach wichtigen Details durchsucht.

NHK

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