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Japan baut Sicherheit für ausländische Autofahrer wegen zunehmender Zahl von Unfällen aus

Da immer mehr ausländische Autofahrer in Japan unterwegs sind und da es immer mehr Unfälle gibt, werden zahlreiche Verkehrssicherheitsmaßnahmen eingeführt.

Warnschilder in mehreren Sprachen und ein Fahrerassistenzsystem für ausländische Touristen, sind nur zwei der Methoden, um Touristen zu unterstützen.

Viele der Touristen, die sich ein Auto mieten, kommen aus Südkorea und Taiwan, wo man auf der rechten Straßenseite fährt. In Japan fährt man allerdings auf der linken Straßenseite.

Zudem werden ausländische Fahrer oft durch die japanischen Verkehrsschilder verwirrt, die natürlich anders aussehen, als in ihrem Land.

Mit über 30 Millionen ausländischen Touristen im Jahr 2018, ist die Zahl der Mietwagen im vergangenen Jahr stark angestiegen. Rund 1,41 Millionen Touristen mieteten sich ein Auto an Flughäfen, achtmal so viel als noch 2011.

Dem plötzlichen Anstieg folgte auch ein Anstieg der Unfälle mit Todesfolge oder Verletzungen. Kollisionen wurden vor allem durch Touristen verursacht und auch hier steigt die Zahl an.

Das National Institute of Technology Okinawa College hat ein Fahrerassistenzsystem entwickelt, das japanische Verkehrszeichen sofort in andere Sprachen übersetzt.
Das System ist mit einer Kamera verbunden, die sich auf einem Seitenspiegel des Fahrzeugs befindet und zeigt automatisch die Übersetzungen der Verkehrszeichen auf einem Bildschirm auf dem Armaturenbrett an. Es kann auch Sprachwarnungen auf Englisch, Chinesisch und Koreanisch bereitstellen, wenn sich das Auto unfallstarken Kreuzungen nähert.

„Ich hoffe, dass der Einsatz dieses Fahrerassistenzsystems zu einem sichereren Fahren führt“, sagte Sumika Uehara, eine 16-jährige Studentin an der Hochschule. „Ich möchte, dass die Besucher nur glückliche Erinnerungen von ihrer Reise mit nach Hause nehmen.“
Die Schule ist bestrebt, das System kommerziell zu nutzen.

Das Regional Development Bureau Hokkaido veröffentlichte Informationen in sieben Sprachen, darunter auch in Deutsch, die die japanischen Straßenverkehrsvorschriften erklären.

In Tokyo plant die All Japan Rent-A-Car-App die Entwicklung einer App, die Fahrer unterstützen soll.

In Kyushu bietet man ausländischen Autofahrern einen Magnetaufkleber an, damit andere Fahrer darauf hingewiesen werden, dass es sich nicht um einen Japaner am Steuer handelt.

„Wir bitten die lokalen japanischen Fahrer, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Einhaltung eines Sicherheitsabstandes zwischen den Autos“, sagte ein Angestellter der Stadt.

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