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Japan beerdigt Überreste von japanischen Opfern des zweiten Weltkriegs aus Übersee

Nachdem staatliche Vermessungsteams die nicht identifizierten Überreste derer, die auf Schlachtfeldern und an anderen Orten außerhalb Japans während des Zweiten Weltkriegs starben, zurückbrachten, wurden diese nun auf einem Friedhof in Tokyo beigesetzt.

Am Montag wurde auf dem Chidorigafuchi Nationalfriedhof in Tokyo eine Zeremonie zu Ehren der Kriegsopfer abgehalten. Während dieser Zeremonie wurden die mehr als 1.800 japanischen zurückgebrachten Opfer beerdigt. Neben den Vertretern der Hinterbliebenen befand sich auch Prinz Hitachi unter den mehr als 600 an der Zeremonie teilnehmenden Personen.

Der japanische Wohlfahrtsminister sagte zu den Teilnehmern, dass sich die Regierung verpflichtet hat, die Überreste der vielen japanischen Kriegsopfer zurückzubringen, die in Übersee zurückgelassen wurden. Einige Trauernde überreichten Chrysanthemenblüten an die Überreste der 1.852 Kriegsopfer die aus Iwo-to, auch bekannt als Iwojima, Sibirien und anderen Orten zurückgebracht wurden. Nun liegen etwa 369.000 Überreste auf dem Friedhof.

Eine 75-jährige Frau sagte, dass sie zwar keine Erinnerungen an ihren Vater habe, der auf den Philippinen zu Tode kam, aber dass ihre Mutter viel über ihn gesprochen habe. Doch auch wenn ihre Mutter bereits verstorben ist, habe sie ein Taschentuch mitgebracht. Noch heute, 73 Jahre nach Kriegsende, befinden sich die Überreste von mehr als 1,12 Millionen Toten des japanischen Kriegs nicht in Japan. Aus diesem Grund soll das Sozialministerium ein Projekt zur Bergung japanischer Kriegsopfer auf den Philippinen nach einer achtjährigen Suspendierung wieder aufnehmen.

Quelle NHK

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