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Japan begründet den Name „Sea of Japan“ für das Japanische Meer

Die japanische Regierung wird eine Kopie einer Weltkarte aus dem Jahr 1856 präsentieren, auf der das „Sea of Japan“ auf Deutsch gut lesbar ist.

Die Japa­ner nen­nen es Japa­ni­sches Meer, die Süd­ko­rea­ner Ost­meer und die Nord­ko­rea­ner Korea­ni­sches Ost­meer. Es handelt sich um das inter­na­tio­na­le Gewäs­ser, das an Japan, Russland und die korea­ni­sche Halb­in­sel grenzt.

Die Richtigkeit der Bezeichnung sorgt seit langem für Streitereien zwi­schen Tokyo und Seo­ul. Früher hatte keine der Seiten genügend Beweise dafür, wel­cher Name zuerst da war. Aber nach Angaben des japanischen Außenministeriums unterstützt diese Karte jetzt Japans Behauptung, dass der Begriff „Sea of Japan“ weltweit bekannt war.

In den letzten Jahren hat Südkorea an die internationale Gemeinschaft appelliert, die Meere auch als „Ostsee“ zu bezeichnen. Japan behauptet, dass die Bezeichnung „Sea of Japan“ schon seit dem 19. Jahrhundert international bekannt war und das die Behauptungen von Seoul keine Grundlage haben.

Die Karte wurde in Deutschland mit Kupferplatten gedruckt. Aufzeichnungen zufolge erhielt die hydrographische Abteilung der japanischen Marine die Karte 1938 von Deutschland. Die gegenwärtige hydrographische und ozeanographische Abteilung der japanischen Küstenwache hat die Karte bis heute aufbewahrt.

Die Umstände, unter denen Deutschland die Karte an Japan weitergegeben hat, sind unklar. Berlin bat um eine Kopie der Karte als „historisch wertvolles Material“ – ein von Japan angenommenes Angebot.

Die Karte verweist auf „JAPANISCHES M“, den deutschen Ausdruck für das Japanische Meer. „Das ist ein Beweis dafür, dass der Titel „Sea of Japan“ weltweit anerkannt wurde“, sagte ein hoher Beamter des Außenministeriums.

Eine Zeremonie, bei der Japaner die Karte an Deutschland übergeben, findet am 25. März in Hamburg statt. Zu den Teilnehmern gehören Kikuko Kato, japanischer Generalkonsul in Hamburg, und der Präsident des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.

Quelle: Yomiuri Shimbun

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