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Joe Biden will Zusammenarbeit mit Japan stärken

Japan begrüßt möglichen Wiedereintritt der USA in das Pariser Klimaabkommen

Am Mittwoch wird Joe Biden als neuer Präsident der USA seine Amtseinführung feiern. Japan verspricht sich dabei viel von der neuen Regierung. Unter anderem hoffen sie auf Unterstützung beim Kampf gegen den Klimawandel.

Laut einigen Berichten plant Joe Biden wohl nach seinem Amtsantritt einige Handlungen seines Vorgängers rückgängig zu machen. Noch am Mittwoch wird er vermutlich zahlreiche Exekutivverordnungen unterzeichnen, damit unter anderen das Land wieder in das Übereinkommen von Paris eintritt.

Biden soll wohl Trumps Entscheidungen rückgängig machen

Das Klimaabkommen von 2015 hat sich der Eindämmung von Treibhausgasemissionen verschrieben und sämtliche Industrienationen sind Teil des Abkommens. Auch die USA waren ursprünglich Teil des Bündnisses. 2019 traten sie jedoch überraschend aus und sorgten für große Empörung.

Mehr zum Thema:  Japan kritisiert Donald Trump und die Szenen im US-Kapitol

Für Japan sind das gute Nachrichten und es wird sich regelrecht auf einen möglichen Wiedereintritt gefreut. Ein Regierungssprecher teilte mit, dass sie sich zwar noch nicht zu den möglichen Richtlinien äußern können, die Biden möglicherweise vertritt. Es wird aber sehr begrüßt, dass die USA wieder zurückkommt.

Japan hat in den letzten Monaten überraschend deutlich zu seinen eigenen Klimazielen geäußert. Ende 2020 hatte Premierminister Yoshihide Suga versprochen, dass sie die Nettoemissionen im Land bis 2050 auf null senken wollen. Biden soll wohl ähnliche Pläne für sein Land haben.

USA und Japan wollen bilaterale Beziehungen stärken

Biden und Suga hatten bereits nach dem Wahlsieg im November miteinander gesprochen. Zuvor hatte ihm Suga auf Twitter zum Sieg gratuliert. Die beiden Regierungschefs versprachen sich beim Gespräch, dass sie ihre bilateralen Beziehungen in mehreren Bereichen stärken wollen, auch beim Thema Klimawandel.

Kabinettssekretär Katsunobu Kato hofft ebenfalls auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit den USA. Gemeinsam will man an einer freien und offenen indopazifischen Region arbeiten. In der Zukunft wird dabei vermutlich auch Nordkorea wieder ein Gesprächsthema sein und die entführten Japaner, die sich immer noch in dem Land befinden

Die Freundschaft mit den USA war zuletzt wegen Trump angespannt. Schuld daran war unter anderen die enorme Erhöhung der Kosten für die stationierten amerikanischen Truppen in Land. Dazu kommt ein sehr fragwürdiges Handelsabkommen von 2019 und mehrere Aussagen, die für Verärgerung sorgte. Japan hofft deswegen, dass sie die Beziehungen wieder verbessern.

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