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Weltraumstaffel soll noch in diesem Jahr kommen

Japan beschleunigt seine Aufrüstung

Japan beschleunigt die Aufrüstung seiner Selbstverteidigungsstreitkräfte im Bereich Weltraum, Cyberspace und der allgemeinen elektronischen Kampfführung.

Das Land reagiert damit auf China und Russland, die beide ihr Militär ebenfalls ausbauen.

Aufrüstung in der elektronischen Kriegsführung

Im März wurde in Japan bereits eine Einheit aus 80 Mann für elektronische Kriegsführung auf einen Stützpunkt der GSDF in der Stadt Kumamoto aufgestellt.

Die Einheit analysiert Marine- und Luftkommunikation sowie Radaremissionen von Japans Nachbarländern. Sie wird auch für die Störung der feindlichen Kommunikation und des Radars zuständig sein, sollte dies erforderlich sein.

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Fünf weitere Einheiten sollen bis Ende März 2022 im Camp Asaka im Großraum Tokyo eingerichtet werden.

Zudem entwickelt das japanische Verteidigungsministerium zurzeit ein Flugzeug für die elektronische Kampfführung, das feindliches Radar stören kann.

Raumfahrt-Operationsstaffel soll noch in diesem Jahr gegründet werden

Noch in diesem Jahr soll eine Einheit auf 70 Mann als Raumfahrt-Operationsstaffel gegründet werden. Die Einheit soll später mit etwa 20 Mann aufgestockt werden, die zurzeit Weltraummüll und Satelliten überwachen.

Im Geschäftsjahr 2023 soll dann ein Radar für die Weltraumüberwachung in der Präfektur Yamaguchi einsatzbereit sein, an dem zurzeit gebaut wird.

Im Bereich Cybersicherheit plant Japan den Aufbau einer Einheit, die aus Experten der GSDF, der ASDF und der MSDF bestehen soll.

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