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Japan bestätigt erste Tote durch Coronavirus

Zahl der Infizierten steigt weiter

Laut des japanischen Gesundheitsministers ist eine Frau in den Achtzigern an dem Coronavirus Covid-19 verstorben.

Die Japanerin aus der Präfektur Kanagawa ist nicht ins Ausland gereist. Wie sie sich angesteckt hat, ist laut Gesundheitsminister Katsubanobu Kato unklar.

Gesundheitszustand der Frau verschlechterte sich schnell

Am 1. Februar wurde bei der Frau eine Lungenentzündung diagnostiziert und sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Am 6. Februar verschlechterte sich ihre Atmung.

Bei der Frau handelt es sich um die Schwiegermutter des Fahrers, der sich als erster Japaner mit dem Coronavirus in Japan angesteckt hat.

Der Fahrer sagte aus, er habe in den zwei Wochen vor dem Auftreten von Symptomen am 29. Januar keine ausländischen Besucher befördert und die Gesundheitsbehörden bemühen sich, herauszufinden, wie er sich mit dem Virus angesteckt hat.

Die japanische Regierung kämpft mit der Ausbreitung des Coronavirus

Am Donnerstag wurden an Bord des in Yokohama unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffs Diamond Princess 44 weitere Infektionen bestätigt, wobei Tausende von Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf dem Schiff blieben.

In der Präfektur Wakayama hat sich ein Chirurg mit dem Virus angesteckt, teilten die örtlichen Behörden mit. Es ist nicht bekannt, ob er engen Kontakt zu Touristen aus China hatte.

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Die jüngsten Fälle, bei denen auch ein 20-jähriger Japaner aus der Präfektur Chiba mit positivem Testergebnis am Donnerstag aufgetreten ist, haben die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 251 im Land erhöht. Der größte Teil, 218, sind Passagiere und Besatzungsmitglieder der Diamond Princess, die in Yokoyama angedockt ist.

Ältere und chronisch kranke Menschen anfälliger für eine Infektion mit dem Coronavirus

Medizinische Experten sagen, dass ältere Menschen und Menschen mit chronischen Krankheiten mit großer Wahrscheinlichkeit anfälliger für eine Infektion mit dem Coronavirus sind.

Japans Gesundheitsminister äußerte sich vorsichtig zu der Situation und sagte, dass weitere Daten aus epidemiologischer Sicht erforderlich sind, um zu sagen, dass Infektionen im ganzen Land zunehmen.

Premierminister Shinzo Abe sagte, die Regierung werde insgesamt 15,3 Milliarden Yen für Sofortmaßnahmen wie die Entwicklung von Schnelltests ausgeben. Es soll auch sichergestellt werden, dass über 600 Millionen Gesichtsmasken pro Monat geliefert werden.

Kyodo

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