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HomeNachrichten aus JapanJapan bleibt bei seiner Haltung gegenüber koreanischen Zwangsarbeitern von "Battleship Island"

Geschichte der südkoreanischen Zwangsarbeiter wird weiter verzerrt

Japan bleibt bei seiner Haltung gegenüber koreanischen Zwangsarbeitern von „Battleship Island“

Japan hält an seiner Haltung gegenüber den Zwangsarbeitern auf der Insel Hashima, auch bekannt als „Battleship Island“, fest. Damit riskiert die japanische Regierung jedoch, ihre langsame Annäherung an Südkorea zunichtezumachen, indem sie die Kritik des Nachbarn einfach beiseite schiebt.

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Die Hashima-Kohlemine ist Teil der „Stätten der Meiji-Industrierevolution“, die 2015 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurden.

Japan informiert nur ungenau über die Zwangsarbeiter auf Hashima

Die japanische Regierung stellt nur vage Informationen über die Situation der Menschen zur Verfügung, die auf der Insel als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden, was bereits im vergangenen Jahr von der UNESCO kritisiert wurde. Der Mangel an Informationen verschleiert die Tatsache, dass viele Koreaner als Zwangsarbeiter auf der Insel herangezogen wurden.

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In der einstimmigen Resolution wurde die Regierung von der UNESCO aufgefordert, bis zum 1. Dezember einen Bericht darüber vorzulegen, was sie in dieser Angelegenheit zu tun gedenkt.

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Auf einer Pressekonferenz am 2. Dezember teilte Außenminister Yoshimasa Hayashi mit, dass der UNESCO am 30. November ein Bericht vorgelegt wurde.

Es wurde jedoch nur die Absicht geäußert, Schritte zur Beseitigung der bestehenden Kritik zu unternehmen. Es wurden jedoch keine konkreten Maßnahmen festgelegt, wie dies geschehen soll.

Ein Sprecher des Kabinettssekretariats erklärte, dass die Maßnahmen zur Mobilisierung der Arbeitskräfte während des Zweiten Weltkriegs alle japanischen Staatsbürger betrafen, einschließlich der auf der koreanischen Halbinsel lebenden Menschen, die unter der Kolonialherrschaft von 1910 als Staatsbürger galten.

Kritik aus Südkorea wegen der Verzerrung der Geschichte

Südkorea kritisiert, dass die Fakten über die Zwangsarbeiter verzerrt dargestellt werden, da ein Ausstellungszentrum auf der Insel die Aussage eines ehemaligen Bewohners präsentiert, der behauptet, die koreanischen Arbeiter seien nicht diskriminiert worden.

Südkorea hatte bereits einen Antrag gestellt, die Insel aus der Liste der Weltkulturerbe zu streichen.

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