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Japan denkt darüber nach, die Krönungsparade wegen des Taifuns zu verschieben

Das Event soll wohl auf den nächsten Monat verschoben werden

Eigentlich sollte Ende des Monats die Krönungsparade für Kaiser Naruhito in Tokyo stattfinden. Allerdings überlegt die japanische Regierung aktuell, ob sie die nicht lieber verschieben. Grund dafür sind die Auswirkungen des Taifuns vor einigen Tagen, mit denen immer noch viele Menschen kämpfen.

Premierminister Shinzo Abe sprach am Donnerstag davon, dass sie möglicherweise den Termin für die Parade nach hinten verlegen. Er gab dies während seines Aufenthalts in Marumori in der Präfektur Miyagi bekannt, die schwer von dem Taifun getroffen wurde.

Geburtstagsfeierlichkeiten ebenfalls eingeschränkt

Eine Regierungsquelle bestätigte die mögliche Änderung. Laut ihr soll der Termin vom 22. Oktober auf den 10. November geändert werden. Ursprünglich war der 26. Oktober als Ersatztermin angesetzt, falls das Wetter schlecht sein sollte.

Grund für die mögliche Änderung sollen die mittlerweile 77 Todesopfer und die massiven Zerstörungen in einigen Regionen sein. 1.700 Haushalte sind zerstört und weitere 33.000 sind überflutet.

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Bei einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte der Leiter der kaiserlichen Haushaltsbehörde, dass das Kaiserpaar um die vielen Toten trauert. Sie hoffen gleichzeitig, dass die vielen Vermissten noch gefunden werden und die Menschen bald wieder ein normales Leben führen können. Aus Respekt werden deswegen zusätzlich die Veranstaltungen rund um den 85. Geburtstag der Kaiserin Ermita Michiko gestrichen.

Probe fand bereits statt

Die Krönungszeremonie selbst soll hingegen weiterhin am selben Tag stattfinden. Gäste aus mehr als 190 verschiedenen Nationen und Organisationen sind zu der feierlichen Zeremonie geladen. Naruhito gilt zwar schon seit dem 1. Mai als neuer Kaiser von Japan, die Zeremonie macht die Thronbesteigung jedoch endgültig offiziell.

Die anschließende Parade ist dabei vor allem für die Bevölkerung ein großes Highlight. Kaiser Naruhito und die Kaiserin Masako sollen zusammen in einer offenen Limousine fünf Kilometer durch Tokyo fahren. Begleitet werden sie von einer ganzen Kolonne an weiteren Autos. Die Parade startet dabei am kaiserlichen Palast und fährt 30 Minuten bis zum Akasaka-Palast.

Schon am 6. Oktober gab es eine umfassende Probe für das Event. Ein Konvoi von 50 Wagen fuhr die vorgesehene Route und kam pünktlich am Ziel an. In der Zwischenzeit prüften Polizisten die Sicherheit der Umgebung und bewachten die Straßensperren.

Kyodo

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