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Machbarkeitsstudie gestartet

Japan denkt über Lockerungen der Einreisebestimmungen nach

Kyodo: Japans Regierung denkt über eine Lockerung der Einreisebestimmungen für geimpfte Menschen nach und hat damit begonnen, bei Reisenden aus dem Ausland den Impfstatus zu überprüfen.

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Das Land stellt ab diesem Monat Impfausweise für seine Einwohner aus, allerdings wurde bisher von einer Lockerung der Grenzmaßnahmen für geimpfte Menschen aus dem Ausland abgesehen.

Menge an Impfstoffen bereitet Japan Kopfzerbrechen

Allerdings werden weltweit mehr als 10 verschiedene Impfstoffe verwendet, was einige Fragen aufwirft, wie zum Beispiel, ob auch Impfstoffe von nicht in Japan zugelassene Impfstoffe anerkannt werden.

Japans eigener Impfpass soll von mehr als 30 Ländern akzeptiert werden. Mit Ausnahme der USA. Mit China hat das Land allerdings noch keine Gespräche über die Möglichkeit, Reisen mit einem Impfpass zu vereinfachen, aufgenommen.

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Als Teil einer Machbarkeitsstudie bittet das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales seit Anfang Juli alle Reisenden, die sich in einer Quarantäneeinrichtung befinden, um das Ausfüllen eines Fragebogens.

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Dabei wird gefragt, mit welchen Impfstoff jemand geimpft wurde und wie lange die Impfung bereits her ist.

Quarantäne mittlerweile eine Belastung für die Gesundheitsämter

Die japanische Regierung plant, die Antworten auf ihre Umfrage in Verbindung mit anderen Daten (wie z.B. der Wirksamkeit der einzelnen Impfstoffe) zu verwenden, um zu bestimmen, ob die Grenzmaßnahmen in Zukunft gelockert werden können.

Nach Angaben der Immigration Services Agency sind im Juni rund 43.000 japanische Staatsbürger und 17.000 Personen ausländischer Herkunft ins Land gekommen.

Die Notwendigkeit, die Ankommenden in Unterkünften unter Quarantäne zu stellen, ist für die Reisenden und die Gesundheitsämter zu einer großen Belastung geworden. Einige Beamte sind mittlerweile der Meinung, dass diese Methode nicht unbegrenzt fortgeführt werden könne.

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