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Zuerst China und Südkorea

Japan diskutiert mit 10 Ländern über eine Lockerung des Einreiseverbots

Japan will mit rund 10 Ländern Gespräche über eine Lockerung des Einreiseverbots aufnehmen.

Bei den Gesprächen soll es insbesondere darum gehen, dass Geschäftsleute wieder nach Japan einreisen dürfen.

Zuerst China und Südkorea

Zuerst will Japan mit China, Südkorea und Taiwan Gespräche führen. Aber auch Länder wie Brunei, Myanmar und Laos kommen in Betracht, da diese Länder die Pandemie unter Kontrolle gebracht haben.

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Japans Einreiseverbot ist ein großes Problem für ausländische Einwohner

In Japan besteht derzeit ein Einreiseverbot für 129 Länder und Regionen. Ausländische Reisende, die innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Ankunft in einem der Gebiete waren, werden abgewiesen. Im Mai zählte das Land nur 1.700 einreisende ausländische Reisende, während 5.500 Japaner abreisten – beides laut Regierungsangaben mehr als 99 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Lockerung für einige Länder bereits beschlossen

Die Regierung von Premierminister Shinzo Abe hat bereits Gespräche mit Vietnam, Thailand, Australien und Neuseeland über eine Lockerung der Reisebeschränkungen aufgenommen. Allerdings unter der Bedingung, dass Reisende negative COVID-19-Testergebnisse und einen Reiseplan vorlegen, aus dem hervorgeht, wohin sie während ihres Aufenthalts reisen wollen.

Flüge nach Vietnam wurden im Juni mit einem gecharterten Flugzeug mit 150 Personen teilweise wieder aufgenommen. Außenminister Toshimitsu Motegi sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz, dass Japan Gespräche mit Ländern mit rückläufigen Coronavirus-Infektionen und einer hohen Nachfrage nach Geschäftsreisen führen wolle.

„Es wird nicht allzu lange dauern, bis wir uns mit der zweiten Gruppe von Ländern befassen werden“, so Motegi. Es wird erwartet, dass China und Südkorea aufgrund der schieren Zahl der Menschen, die möglicherweise nach Japan kommen könnten, eine größere Herausforderung darstellen werden, da die Zahl der Tests, die täglich durchgeführt werden können, immer noch begrenzt ist.

Kyoto

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