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Japan distanziert sich von der Behauptung der USA, dass der Iran am Tankerangriff beteiligt war

Einige Politiker in Japan gehen von Verschwörung aus

Nachdem Japan bereits konkrete Beweise für die Behauptung der USA, dass der Iran an einen Angriff auf zwei Öltanker beteiligt sein soll, gefordert hatte, distanziert sich das Land nun von den Behauptungen aus Washington.

Freundschaftliche Beziehungen zwischen Japan und Iran sollen nicht gefährdet werden

Japan pflegt traditionell freundschaftliche Beziehungen zum Iran und laut Angaben der Regierung will das Land diese durch voreiliges Handeln nicht beeinträchtigen.

Die USA beschuldigen den Iran, dass sie den Angriff auf zwei Öltanker in der Nähe der Straße von Hormus durchgeführt haben. Teheran hat die Anschuldigungen allerdings von sich gewiesen. Daraufhin legte die USA angebliche Beweise vor, die allerdings keine konkrete Beteiligung erkennen ließen.

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„Wir können keine Aussagen treffen, die auf einer Vermutung beruhen“, sagte ein japanischer Diplomat und fügte hinzu, dass die US-Regierung weitere Informationen über den Hormus-Vorfall veröffentlichen sollte.

Es könnte auch eine Verschwörung der USA sein

Ein weiterer Regierungsmitarbeiter bezog sich auf den Irak-Krieg, den die Vereinigten Staaten nach Geheimdienstanalysen über den Irak initiierten, die fälschlicherweise auf das Land mit Massenvernichtungswaffen hinwiesen. „Wir können nicht vorbehaltlos US-Ansprüche akzeptieren.“

Ein ehemaliges Kabinettsmitglied der regierenden Liberaldemokratischen Partei geht sogar von der Möglichkeit einer US-Verschwörung hinter den Tankerangriffen aus.

In der Zwischenzeit warten einige japanische Regierungsmitglieder auf die Ergebnisse einer von UN-Generalsekretär Antonio Guterres vorgeschlagenen Untersuchung durch Dritte.

Eine solche Untersuchung würde jedoch wahrscheinlich einige Zeit in Anspruch nehmen, sodass die Regierung nach Ansicht von Beobachtern eine zweideutige Position in dieser Angelegenheit einnehmen könnte.

USA schickt weitere Soldaten in den Nahen Osten

Der Betreiber des japanischen Schiffes, die Kokuka Courageous, teilte am Sonntag in Dubai mit, das Schiff sei sicher angekommen und vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate mit seiner gesamten Besatzung an Bord vor Anker gegangen.

Der Angriff auf die zwei Öltanker verschärfen die angespannte Situation zwischen der USA und dem Iran. Als Reaktion hat die USA angekündigt 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken um „Nationale Interessen“ zu schützen.

Quelle: Kyodo, AT, JNJ, Süddeutsche Zeitung

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