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Japan einigt sich unter anderen mit China und Russland

Japan einigt sich darauf die Fangquote für Makrelenhechte drastisch zu senken

Seit Jahren macht sich in Japan die Überfischung und die Auswirkung des Klimawandels auf die Fischerei bemerkbar. Experten haben deswegen dazu gedrängt dringend die Fangquoten anzupassen. Am Donnerstag einigte sich Japan mit anderen Ländern, die Quote für den pazifischen Makrelenhecht herunterzusetzen.

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Am Dienstag fand die internationale Fischereikonferenz, das Treffen der North Pacific Fisheries Commission, statt, die über drei Tage lief. Beteiligt waren neben Japan noch China, Taiwan, Südkorea, Russland und drei weitere Nationen.

Zahlen werden drastisch reduziert

Nach harten Verhandlungen wurde sich am letzten Tag geeinigt, dass die Fangquoten für den pazifischen Makrelenhecht im Nordpazifik um 40 Prozent reduziert werden. Japan hatte sich für die Senkung eingesetzt, da sie immer weniger Fische fangen und ihre Fischer leiden.

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Auch die anderen Teilnehmernationen hatten angeben, dass ihre Fanggründe erschöpft sind. Die Fangzahlen wurden dabei für alle Länder geändert. Für das Jahr 2022 sollen nun nur noch 333.750 Tonnen gefangen werden statt den bisherigen 556.250 Tonnen.

Komplette Einigung bei den Makrelenhechten gibt es nicht

Für den Nordpazifik wurde eine Quote von 198.000 Tonnen festgelegt, was im Vergleich zu den aktuellen 330.000 eine drastische Entwicklung ist. Die Regelung wird in dem Bereich hauptsächlich Taiwan und China treffen, da es ihr Fanggebiet ist.

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Für Japan und Russland wurde in ihren Wirtschaftszonen hingegen eine Menge von 135.750 Tonnen festgelegt. Letztes Jahr verzeichnete Japan lediglich eine Fangmenge von 29.000 Tonnen, was ein neues Rekordtief war.

Während die Entwicklungen sehr erfreulich sind, gibt es auch noch einige Probleme. So konnte beim Treffen nicht festgelegt werden, welche Beschränkungen es nach Land oder Region geben soll. Trotzdem zeigte sich die japanische Fischereibehörde zufrieden. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung und sie wollen für die Zukunft ein robustes Management-System für einen nachhaltigen Fischfang aufstellen.

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