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Japan entwirft Richtlinien, um Technologielecks an Universitäten zu verhindern

In vielen Fachbereichen sind Japans Universitäten an der internationalen Spitze. Zusammenarbeiten mit größeren Firmen oder Unternehmen sind dabei keine Seltenheit. Doch gerade bei ausländischen Partnern droht die Gefahr, dass wichtige Technologien nach außen gelangen. Derartige Technologielecks will die japanische Regierung mit neuen Richtlinien verhindern.

Ab nächsten März sollen die neuen Regeln in Kraft treten. Sie gelten dabei für alle Universitäten und Forschungseinrichtungen, die mit ausländischen Unternehmen zusammen forschen. Es gibt zwar bereits eine Verordnung, dass die Offenlegung sensibler Technologien und Produkte von staatlichen Organisationen und Unternehmen reguliert wird. Universitäten stellten bis jetzt hingegen selbst Vereinbarungen auf; das allerdings nicht regelmäßig und nicht einheitlich.

Experten äußerten deswegen Bedenken wegen möglicher Informations- oder Technologielecks. Besonders bei China und den USA ist Vorsicht geboten, da sich ihr Interesse an fortschrittlichen Technologien wie künstlicher Intelligenz fürs Militär verstärkt. Die Verordnung ist gleichzeitig Teil der Innovationsstrategie, die das Kabinett 2018 verabschiedete. Sie soll landeseigene Technologien und Forschungen zu KIs fördern. Zusammenarbeiten mit dem Ausland sollen ebenfalls helfen.

Die neue Richtlinie schreibt vor, dass Universitäten und andere Forschungseinrichtungen dazu verpflichtet sind, Regelungen mit ausländischen Partnern festzulegen. Die Regierung will damit nicht nur das Wissen besser schützen, sondern gleichermaßen für mehr Geld sorgen. Sie hoffen nämlich, dass sich der Wert privater Investitionen in Universitäten und Forschungseinrichtungen bis 2025 verdreifacht. Wie die Einrichtungen zu der geplanten Regelung stehen, ist jedoch nicht bekannt. Ebenfalls ist nicht klar, ob es genau Vorschriften zu Vereinbarungen mit den ausländischen Partnern gibt.

Quelle: Kyodo

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