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Japan ergreift Maßnahmen gegen die gefährliche rote Feuerameise

Unter anderen sollen Insektizide zum Einsatz kommen

Die rote Feuerameise sorgte in den letzten Jahren gleich mehrmals für Probleme in Japan. Die eingeschleppte Art ließ sich jedoch immer so schnell beseitigen, dass sie sich nicht ansiedeln konnte. Anfang des Monats wurde nun jedoch zum ersten Mal eine komplette Kolonie entdeckt. Aufgrund des Sicherheitsrisikos und der Angst vor einer rasanten Ausbreitung soll es jetzt neue Maßnahmen geben.

Die Regierung gab am Montag bekannt, dass Behörden alles daran setzen sollen, um die Ansiedlung der roten Feuerameise zu verhindern. Der Kabinettsminister zeigte sich äußerst besorgt und informierte das Büro des Premierministers, nachdem man kürzlich die 50 Ameisen-Königinnen und hundert weitere Exemplare am Aomi Pier im Hafen von Tokyo fanden.

Menschen sollen sich von den Insekten fernhalten

Beide waren sich einig, dass schnelle Maßnahmen gegen die Insekten nötig sind. Eine der Maßnahmen ist unter anderem das Auslegen von Insektiziden direkt am Pier und der näheren Umgebung. Dazu soll es Inspektionen auf den privaten Geländestücken am Hafen geben, um zu prüfen, ob sich dort bereits Ameisen ansiedeln. Angestellte am Hafen und Unternehmen sollen dabei bei den Bemühungen helfen und die Situation überwachen.

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Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga selbst erklärte Reportern, dass der letzte Vorfall der Situation eine komplett neue Dimension verleiht. Beamte werden sofort erneut Häfen und Flughäfen im ganzen Land kontrollieren und alle roten Feuerameisen beseitigen. Gleichzeitig sollen die Informationen über die Tiere mit medizinischen Einrichtungen geteilt werden.

Die Ameisenart ist für Menschen durchaus gefährlich. Ein Biss ist schmerzhaft und führt schnell zu einer allergischen Reaktion. Im schlimmsten Fall kann es bei keiner Behandlung zum Tod kommen. Suga und Andere warnen die Bevölkerung deswegen eindringlich vor den Insekten. Sie sollen auf keinen Fall Exemplare anfassen, die sie nicht kennen und ungewöhnliche Sichtungen den Behörden melden.

NHK

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