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Einreiseverbot wird in den nächsten Tagen erwartet

Japan erhöht seine Reisewarnung für 16 Länder

Japan hat am Dienstag seine Reisewarnung auf 16 Länder auf Stufe 3 angehoben. Damit könnte in den nächsten Tagen das Einreiseverbot ebenfalls für diese Länder ausgesprochen werden.

Unter den Ländern sind Nepal, Kenia, Venezuela, Libyen, Somalia, Sudan und einige weitere. Die Reisewarnung erstreckt sich nun auf 146 Länder.

Nach Reisewarnung wird ein Einreiseverbot für die betroffenen Länder erwartet

Nach einer Erörterung durch den Nationalen Sicherheitsrat könnten die Länder auch auf die Liste der Länder aufgenommen werden, für die ein Einreiseverbot für Japan gilt.

Japans Außenminister Toshimitsu Motegi sagte auf einer Pressekonferenz zu den Reisewarnungen:“Wir sehen ein Wiederaufleben von Infektionen in den Vereinigten Staaten, und es breitet sich weiterhin in Südamerika und Afrika aus.“

Mehr zum Thema:  Japans Einreiseverbot ist ein großes Problem für ausländische Einwohner

Japan verhängte für 129 Länder ein Einreiseverbot, um die Ausbreitung des Coronavirus im Land einzudämmen. Zu den Ländern, aus denen Menschen nicht nach Japan einreisen dürfen, gehören unter anderem alle Länder in Europa, China und die USA.

Mittlerweile fordern Vertreter einiger betroffener Länder Japan auf, das Einreiseverbot zu lockern und wenigstens Geschäftsreisen zuzulassen.

Japan versucht sich vorsichtig zu öffnen

Durch das Verbot ist die Zahl der ausländischen Reisenden in Japan um 99,9 Prozent zurückgegangen, was die angeschlagene Tourismusbranche noch stärker unter Druck setzt.

Die japanische Regierung will das Einreiseverbot zwar lockern, aber aktuell nur für die Länder, in denen die Pandemie unter Kontrolle gebracht wurde.

Daher befindet sich das Land in Gesprächen mit Australien, Neuseeland, Thailand und Vietnam, um Geschäftsreisen wieder zuzulassen.

Gesundheitsminister Katsunobu Kato sagte auf einer Pressekonferenz am Dienstag, dass die Testkapazitäten für Reisende, die nach Japan kommen, auf 10.000 pro Tag erweitert wird, um sich auf die Lockerung der Grenzkontrollen vorzubereiten. Es wird jedoch mindestens bis September dauern, bis dieses Ziel erreicht ist.

Die Anzahl der an Quarantänestationen im ganzen Land verfügbaren Tests wird von derzeit 2.300 auf 4.000 erhöht, während weitere 6.000 Tests an den internationalen Flughäfen Haneda, Narita und Kansai durchgeführt werden sollen.

Hinweis:

Für Informationen zur aktuellen Situation sollte man die Webseite der japanischen Botschaft in Berlin aufrufen und die Reise- & Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts für Japan lesen. Auch auf der Webseite der deutschen Auslandsvertretung findet man aktuelle Informationen.

Kyodo

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