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Home News Japan erteilt für 30 Flugzeuge mit Pratt and Whitney-Triebwerken ein Flugverbot

Nach Problemen in Denver

Japan erteilt für 30 Flugzeuge mit Pratt and Whitney-Triebwerken ein Flugverbot

Das japanische Verkehrsministerium hat für Flugzeuge des Typs Boing 777 von Japan Airlines (JAL) und All Nippon Airways (ANA), die mit Pratt and Whitney-Triebwerken ausgestattet sind, ein Flugverbot verhängt.

Das Ministerium reagiert damit auf einen Vorfall einer United Airlines-Maschine mit Triebwerken desselben Typs, die nach dem Start in Denver Feuer gefangen hatte.

JAL und ANA zogen Flugzeuge noch vor der Anweisung des Ministeriums aus dem Verkehr

Das Pratt and Whitney PW4000-Triebwerk fing nach dem Start Feuer und Teile der Maschine fielen in einige Vororte von Denver. Das Flugzeug schaffte es zum Flughafen Denver zurückzukehren und es gab keine Verletzten zu beklagen.

Mehr zum Thema:  ANA bietet im März zusätzliche Flugverbindungen von Deutschland nach Japan an

Die beiden japanischen Airlines hatten die Flugzeuge bereits aus dem Verkehr gezogen, bevor das Verkehrsministerium die Anordnung erließ.

Der Vorfall führte dazu, dass JAL einen Flug von Naha nach Haneda streichen musste. Beide Airline setzten bereits andere Maschinen ein, so das keine weiteren Flüge mehr gestrichen werden müssen.

Bereits Notlandung in Japan wegen defektem Triebwerk

Am 4. Dezember hatte ein Triebwerk eines Flugzeugs von JAL auf den Flug von Haneda eine Störung und musste Notlanden. Auch diese Maschine hatte Triebwerke von Pratt and Whitney.

Laut einer Untersuchung wurde die Störung durch einen Schaden an einem der Rotorblätter des Triebwerks aufgelöst.

Das Ministerium hat sowohl JAL als auch ANA angewiesen Flugzeuge, die dieses Triebwerk verwenden, häufiger als gewöhnlich zu überprüfen und prüft zusätzliche Maßnahmen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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