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Japan feiert ersten Raketenstart vor 50 Jahren

Am Samstag fand eine große Feier zum 50. Jubiläum von Japans erstem Raketenstart statt. Viele hohe Persönlichkeiten von JAXA (der japanischen Raumfahrt-Erkundungs-Agentur) nahmen an diesem besonderen Ereignis Teil.

Die Feier diente dem Gedenken an den ersten Raketenstart vom 17. September 1968. Vor 50 Jahren flog vom Tanegashima Space Center aus die erste Rakete Japans ins All. Sie war 2,8 Meter lang und diente der Erkundung und Beobachtung des Weltraums. Erst sehr viel später, im September 1975 startete das nächste Weltraumgefährt ins All. Dieses Mal jedoch eine N-1 Rakete, an die der Satellit mit dem Namen Kiku-1 gebunden war.

Doch diese Starts waren nicht allein Japans Verdienst. Sie erhielten Unterstützung von Besetzer Amerika. Die Arbeiten zur Erbauung des Raumfahrtzentrums begannen 1966, nur zwei Jahre vor dem ersten Start. Zu diesem Zeitpunkt war Okinawa noch von der USA besetzt. Sie gaben das Zentrum erst 1972 an Japan zurück. Denn Tanegashima schien der beste Platz für einen solchen Stützpunkt zu sein. Es liegt relativ nah am Äquator und es gab kein Land im Osten der Insel. Perfekt für einen Raketenstart.

Mittlerweile fand bereits der 175. Raketenstart von diesem historischen Raumfahrtzentrum aus statt. Zu diesen gehörte auch die erste H-2-Rakete, die im Jahr 1994 startete. Und im Moment arbeitet das Land weiter an der Erforschung des Alls. Die nächste Generation, die H-3-Rakete, ist bereits in der Entwicklung und soll im Fiskaljahr 2020 für ihren ersten Start bereit sein. Momentan finden Motorverbrennungstests sowie andere Vorbereitungen auf der Insel statt.

Berühmte Persönlichkeiten und Bürger der Umgebung treffen sich auf der Raketenstart-Feier

Bei der Jubiläumsfeier für den ersten Raketenstart Japans waren auch berühmte Persönlichkeiten anwesend. Darunter auch der Präsident der japanischen Luft- und Raumfahrtagentur JAXA und der Astronaut Kimiya Yui. Doch auch einige Zivilisten besuchten die Feierlichkeiten. Yui sprach dort seine Zukunftswünsche für sich und die Raumfahrt an. „Mein Traum ist es, von Tanegashima aus mit einer in Japan gebauten Rakete ins All zu fliegen. Ich möchte die Menschen aus Tanegashima, die uns unterstützten, mitnehmen, sodass auch sie die Chance haben, die Erde vom Weltraum aus zu sehen.“

Quelle: Japan Times

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