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Subventionen für inländische Reisen

Japan finanziert keine Reise ins Land

Seit einigen Tagen macht ein Gerücht die Runde, dass Japan sich dazu entschlossen hat, 50 Prozent einer Reise nach Japan von ausländischen Touristen zu übernehmen, was allerdings falsch ist.

Die Japan Tourism Agency hat am Mittwoch auf Twitter geschrieben, dass es zwar eine Kampagne gegen wird, dies aber nur für inländische Reisen gilt, die von Japanern oder Ausländer, die dauerhaft in Japan leben, gebucht werden. Zudem soll auch nur ein Teil der Reise subventioniert werden.

20.000 Yen pro Person und Tag für eine Reise innerhalb Japans

Durch die Go To Travel Initiative soll, laut des Wirtschaftsministeriums, bis zu 20.000 Yen pro Tag für eine Reise in Japan gezahlt werden. Die Subvention soll durch eine Kombination aus Rabatten und Gutscheinen für Restaurants und Geschäfte im Urlaubsort gezahlt werden.

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Das Programm soll voraussichtlich Ende Juli beginnen und deckt nur Buchungen ab, die über japanische Reisebüros oder direkt bei Hotels und traditionellen Ryokan gemacht wurden. Eine Reise nach Japan wird also nicht subventioniert.

Tourismusbranche besonders betroffen

Durch die Pandemie ist Japans Tourismusbranche besonders betroffen, da kaum noch ausländische Touristen nach Japan fliegen können und auch der inländische Tourismus fast zum Stillstand gekommen ist.

Da die Olympischen Spiele auf das nächste Jahr verschoben wurden und es auch weiterhin fraglich ist, ob sie überhaupt stattfinden können, kämpft die Tourismusbranche mit einem großen Umsatzverlust.

Laut Tokyo Shoko Research haben bisher 31 Hotels im April Insolvenz angemeldet oder bereiten sich darauf vor.

Im April besuchten gerade mal 2.900 Menschen aus dem Ausland Japan, was einen Rückgang von 99,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie aktuelle Daten der Regierung zeigen.

 

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