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Probleme mit der Energieversorgung bestehen weiterhin

Japan fordert Energiesparmaßnahmen im Winter

Die japanische Regierung fordert Energiesparmaßnahmen und will die Menschen und Unternehmen dazu auffordern, in diesem Winter Strom zu sparen, da die landesweite Energieknappheit anhält.

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Bereits im Sommer wurden die Menschen im Land zum Stromsparen aufgefordert, da es massive Probleme mit der Stromversorgung gab.

Energiesparmaßnahmen im Winter nötig

Die Forderung nach Energiesparmaßnahmen im Winter wäre die erste seit sieben Jahren in Japan. Grund dafür ist eine Energieknappheit, ausgelöst durch Probleme bei der Versorgung von Erdgas, da die Marktsituation durch die russische Invasion der Ukraine weiterhin angespannt ist. Allerdings war die Situation bereits im vergangenen Jahr angespannt, jedoch hatten im Jahr 2021 lediglich die Energieversorger zum Stromsparen aufgerufen.

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Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie erklärte auf einer Sitzung eines Expertengremiums für Energiepolitik, dass es die Öffentlichkeit und die Unternehmen auffordern will, von Dezember bis März nächsten Jahres Energie zu sparen.

Der Aufruf zum Stromsparen wird auch dann erfolgen, wenn der Regierung von den Energieversorgern garantiert wird, dass sie eine Reservestromversorgungskapazität von 3 Prozent aufrechterhalten werden, dem niedrigsten Wert, der für eine stabile Energieversorgung als notwendig erachtet wird.

Ministerium rechnet mit geringer Reservestromversorgungskapazität

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Nach Angaben des Ministeriums wird die Reservestromversorgungskapazität im Januar in den östlichen und nordöstlichen Gebieten Japans, die von der Tokyo Electric Power Company und der Tohoku Electric Power versorgt werden, voraussichtlich bei 4,1 Prozent liegen, wenn man den erwarteten Anstieg der thermischen Stromerzeugung berücksichtigt.

Für den Rest des Landes rechnet das Ministerium mit einem Reservesatz von 4,8 Prozent.

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