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Japan: Gesetz zur Kontrolle von Arbeitsbedingungen für ausländische Auszubildende tritt in Kraft

Am gestrigen Mittwoch trat ein Gesetz zur stärkeren Überwachung von Unternehmen und Farmen, die ausländische Auszubildende aufnehmen, in Kraft. Durch das Gesetz sollen zukünftig Menschenrechts-Verletzungen am Arbeitsplatz verhindert werden.

Berichte über schlechte Bedingungen inspirierten Gesetz

Aufgrund von Berichten über brutale Bedingungen und illegal lange Arbeitszeiten im „Technical Intern“ Ausbildungs-Programm Japans wurde nun ein Gesetz verabschiedet, das Arbeitgeber bestraft, die die Menschenrechte ihrer Auszubildenden verletzen.

Strafen für Menschenrechts-Verletzungen

Das Gesetz sieht Strafen für Ausbildungs-Betriebe vor, die ihre ausländischen Auszubildenden mittels Gewalt, Einschüchterung oder Pass-Abnahme zum Arbeiten zwingen. Betreuungs-Organisationen und Ausbildungs-Betriebe müssen Ausbildungspläne vorlegen, die von einer Regierungseinheit überprüft werden.
Des Weiteren müssen Betreuungs-Organisationen, die ausländische Auszubildende an Betriebe vermitteln, für diese Tätigkeit eine Erlaubnis von der Regierung einholen.

Ab jetzt auch ausländische Auszubildende in Krankenpflege

Neben dem neuen Gesetz wurde das Ausbildungsprogramm außerdem um den Bereich der Krankenpflege ergänzt, in dem von nun an ebenfalls Ausländer eine Ausbildung beginnen können. Es wird davon ausgegangen, dass sich besonders Menschen aus Vietnam und anderen Süd-Ost-Asien Ländern für dieses Ausbildungsfeld bewerben werden. Da besonders in der Krankenpflege ein Mangel an Arbeitskräften herrscht, sind die Hoffnungen auf ausländische Auszubildende hoch. Gleichzeitig steigt auch die Besorgnis über eine mögliche Ausbeutung der günstigen Arbeitskräfte aus dem Ausland.

Regierungseinheit soll von nun an für bessere Bedingungen sorgen

Insgesamt 13 Büros und Branchen der Regierungseinheit werden in Tokyo eingerichtet, um Beratung von ausländischen Auszubildenden zu empfangen und bei Ausbildungs-Betrieben vor Ort Inspektionen durchzuführen, wenn schlechte Arbeitsbedingungen vermutet werden.
Währenddessen überlegt die Regierung die Ausbildungsdauer von drei auf fünf Jahre zu erhöhen und den Anteil der Auszubildenden für Betreuungsorganisationen zu erhöhen, die sich an die Regeln halten.

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