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Japan gibt neue Richtlinien für Megabeben heraus

Erdbeben gehören zum Alltag in Japan und letztes Jahr war es für einige Regionen eine besonders unruhige Zeit. Das befürchtete Megabeben blieb 2018 allerdings aus. Das heißt jedoch nur, dass es in den kommenden Jahren kommt. Denn obwohl keiner das Erdbeben vorhersagen kann, sind sich Experten sicher, dass es in den nächsten 40 bis 50 Jahren Japan erschüttert. Aus dem Grund versucht die Regierung nun mit neuen Richtlinien das Land auf das Jahrtausendbeben vorzubereiten.

Am Freitag gab Japans Regierung die neuen Regelungen heraus. Sie erklären lokalen Behörden und Unternehmen, wie sie bei einem Alarm zum Beben reagieren sollen. Seit 2017 gibt es nämlich ein neues Alarmierungsprogramm von der Meteorological Agency, das bei einem möglichen Beben entlang des Nankai-Trogs ausschlägt.

Sobald die Wahrscheinlichkeit für die Katastrophe besonders hoch ist, kommt es zu einer Warnung für die Bevölkerung. Die soll anschließend genug Zeit haben, um sich vorzubereiten. Vor allem Regionen an der Küste von Fukushima und Iwate droht ein stärkerer Tsunami, als 2011.

Evakuierungen schon vor dem Beben

Wenn es zu der Warnung kommt, sollen nach den Richtlinien die Menschen und Unternehmen weiter arbeiten und nicht in Panik verfallen. Gleichzeitig sollen sie sich jedoch ausreichend auf die Katastrophe vorbereiten und Maßnahmen ergreifen. Bei einer Erschütterung der Stufe acht sollen alle Personen, die nicht in den betroffenen Gebieten leben, mindestens für eine Woche evakuieren.

Die Regelung gilt ebenfalls für Gemeinden, die etwa 30 Minuten nach dem Megabeben ein Tsunami in einer Höhe ab 30 Zentimetern trifft und sie keine hohen Gebäude zum Evakuieren besitzen. Zusätzlich sollen lokale Behörden für die Evakuierungen von eingeschränkten und älteren Menschen sorgen. Sie sollen spezielle sichere Bereiche bestimmen, wo sie sich zuerst in Sicherheit bringen können.

Unternehmen im frühen Evakuierungsbereich sollen zwar reagieren und Maßnahmen ergreifen, jedoch versuchen den Betrieb fortzusetzen, wenn es möglich ist. Die Firmen, lokalen Regierungen und Schulen sollen dazu selbst eigene Katastrophenpläne erstellen, die zu ihren Bedürfnissen passen. Sie können allerdings nicht komplett alleine handeln, sondern müssen sich mit den anderen Maßnahmen abstimmen. Aus dem Grund will die Regierung mit den lokalen Behörden zusammenarbeiten, um alle ausreichend vorzubereiten.

Quelle: NHK

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