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Regierung mahnt allerdings weiter zur Vorsicht

Japan hebt Ausnahmezustand vollständig auf

Die japanische Regierung hat den Ausnahmezustand nun landesweit vollständig aufgehoben.

Bei einem Treffen mit dem Regierungsgremium wurde beschlossen, die Maßnahme auch für die Präfekturen Tokyo, Kanagawa, Saitama, Chiba und Hokkaido aufzuheben.

Auch ohne Ausnahmezustand müssen die Menschen vorsichtig sein

Bereits vergangene Woche wurde der Ausnahmezustand in 42 Präfekturen aufgehoben, was dazu führte, dass Geschäfte wieder öffnen konnten und das Leben allmählich wieder auf die Straßen zurückkehrt.

Japans Premierminister Shinzo Abe warnte in einer Pressekonferenz allerdings, dass die Menschen weiterhin vorsichtig sein müssen, um eine neue Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Tokyo, Chiba, Kanagwa und Saitma machen zusammen einen großen Teil der japanischen Wirtschaftsproduktion aus. Insgesamt leben in der Region 35 Millionen Menschen mit einer Jahresproduktion von 182,2 Billionen Yen.

Tokyo wird sich nur schrittweise wieder öffnen

Trotz der Aufhebung des Ausnahmezustands wird Tokyo sich nur schrittweise wieder öffnen. Die Gouverneurin der Metropole stellte vergangene Woche einen Plan vor, der die Öffnung in drei Stufen vorsieht.

Zuerst sollen Einrichtungen wie Museen wieder geöffnet werden, Clubs werden in der letzten Stufe wiedereröffnet, um eine neue Ausbreitung zu verhindern.

Tokyo meldete am Samstag 2 neue Infektionen, am Sonntag hingehen mit 19 Infektionen deutlich mehr. Laut offiziellen Regierungsdaten sind die Zahlen der täglichen Infektionen seit dem 7. April, als der Ausnahmezustand für Tokyo ausgerufen wurde, um 85,6 Prozent gefallen. Sollte die Zahl der neuen Infektionen wieder ansteigen, kann der Ausnahmezustand erneut ausgerufen werden.

Zweite Welle für Experten sehr wahrscheinlich

Trotz des Ausnahmezustands halten sich nur wenige Menschen in Japans Hauptstand an die Aufforderung der sozialen Distanzierung und auch viele Geschäfte haben weiterhin geöffnet. Am Samstag kündigten mehrere große Kaufhäuser an, ihren Betrieb unter Sicherheitsvorkehrungen wieder aufzunehmen.

Experten sind allgemein besorgt, dass es in Japan zu einer zweiten Infektionswelle kommen könnte. Abe hatte am Sonntag gesagt, dass er mit den regionalen Verwaltungen zusammenarbeiten wird, um dafür zu sorgen, dass das Land auf eine zweite Welle vorbereitet ist.

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