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Japan hebt Höchststrafe für Wilderei von Seegurken an

Seegurken und Seeohren (Abalone) gelten als Delikatessen aus dem Meer. Und so sind auch sie Ziele für Wilderei. Doch der Plünderei dieser Bestände schiebt Japan nun einen Riegel entgegen. Das Land plant eine Erhöhung der Geldstrafe für derartige Verstöße.

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Fischer und Wilderer, die sich im Fang von Seegurken und Seeohren nicht an bestehende Gesetze halten, sollen zukünftig statt 2 Millionen Yen (rund 16 Tausend Euro) die stattliche Summe von 30 Millionen Yen (rund 245 Tausend Euro) zu zahlen haben. Die japanische Fischereibehörde möchte während der laufenden außerordentlichen Diät-Sitzung zu dieser Problematik einen entsprechenden Gesetzesentwurf inklusive weiterer Gegenmaßnahmen verabschieden.

Abalone- Seeohren

Die Meeresköstlichkeiten sollen danach in Zukunft nur noch mit einer entsprechenden Genehmigung gefangen werden. Die Fischereibehörde meldete eine Zunahme von Wilderei mit diesen Meerestieren, die zu hohen Preisen verkauft werden. Die Behörde denkt neben der Erhöhung der Geldstrafe sogar über eine Freiheitsstrafe von drei Jahren nach, die bei Verstößen gegen das Fischereigesetz verhängt werden soll.

Quelle: Mainichi Shimbun

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