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Japan – Hintergrund des Amoklaufs

Der mutmaßliche Angreifer des Amoklaufs in einer Behinderteneinrichtung in der Stadt Sagamihara befand sich zu Beginn des Jahres in einer psychiatrischen Klinik. Es wurde bereits vermutet, dass er eine Gefahr für Andere darstellt.

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Satoshi Uematsu, ein 26-jähriger ehemaliger Mitarbeiter der Behinderteneinrichtung lebte alleine in einem Haus, welches sich ca. 500 Meter östlich der Einrichtung befindet.

Beamte der Präfekturregierung von Kanagawa gaben an, dass Uematsu in der Einrichtung, welche von der Präfektur geführt wird, seit Dezember 2012 als nicht-regulärer Arbeiter gearbeitet hat. Später war er vier Monate als regulärer Arbeitnehmer angestellt.

Zuvor arbeitete er auch an anderen Arbeitsplätzen, wie beispielsweise einem Transportunternehmen.

Die Polizei gab an, dass Uematsu im Juni des vergangenen Jahres angeklagt wurde, nachdem er bei einer Streitigkeit in der Nähe eines Bahnhofes in einem Vorort von Tokyo einen Mann verletzte.

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Sie sagten ebenfalls, dass er im Februar diesen Jahres die offizielle Residenz des Unterhauses-Sprechers in Tokyo besucht hatte. Dort übergab er dem Polizeipersonal einen Brief in dem er eine Welt fordert, in der Behinderte eingeschläfert werden können.

Fünf Tage später berichtete die Polizei der Stadt Sagamihara, seinem Wohnort, dass Uematsu anderen Schaden zufügen könnte. Die Stadt wies ihn in eine psychiatrische Klinik ein. Anfang März wurde er entlassen. Eine Diagnose besagte, dass sich seine Symptome verbessert haben. Uematsu verließ seine Arbeit, nachdem er in die Klinik eingewiesen wurde.

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