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Japan: hohes Risiko für psychische Krankheiten bei jungen Arbeitnehmern

Das japanische Gesundheitsministerium vermeldet einen Anstieg von zunehmenden Stress am Arbeitsplatz. Besonders für junge Arbeitnehmer sorgt dies für ein erhöhtes Risiko bezüglich psychischer Störungen und Krankheiten.

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Grund für die ansteigenden Stresssituationen sind laut Angaben die hohen Überstunden, die in den Firmen, oft unentgeldlich, abgeleistet werden. Trotz der per Gesetz geregelten 40-Stunden-Woche, stellen viele Japaner ihren Job an erster Stelle.

Besonders Arbeitnehmer in den 30ern sind von laut der Analyse des Gesundheitsministeriums stark betroffen. Insbesondere diese Altersgruppe neigt öfter zu psychischen Störungen und Gemütskrankheiten.

Mehr als 2.000 Fälle von Schadensersatz, hervorgerufen durch mentale Krankheiten, wurden von Januar 2010 bis März 2015 registriert. Mindestens 368 dieser Fälle endeten angeblich mit Suizid.

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Laut den Analysen waren 31,6% der Personen mit Depressionen oder Gemütskrankheiten in ihren 30er Jahren. 26,6% waren in ihren 40ern, während 22,4% erst zwischen 20 und 29 Jahre alt waren.

Weitere Faktoren, die als mögliche Gründe für diese hohen Zahlen angegeben werden, sind die starken Änderungen im Arbeitspensum der Angestellten. Aber auch zwischenmenschliche Faktoren, wie Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz, oder Probleme mit den Vorgesetzten, können zu erhöhtem Stress und Gefährdung der eigenen Gesundheit beitragen.

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