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Japan – IWF fordert eine Verbrauchssteuer von 15%

Der Internationale Währungsfond (IWF) hat Japan empfohlen, seinen Arbeitsmarkt zu reformieren und seine Verbrauchssteuer nach und nach auf mindestens 15% zu erhöhen.

In einem Jahresbericht hat der IWF am Montag einen Wirtschaftswachstum von 0.5% für Japan prognostiziert. Er glaubt, dass Konsum und Investitionen still stehen und der höhere Yen und ein Rückgang der Aktienkurse eine wirtschaftliche Erholung verhindern werden. Der IWF sagt voraus, dass Japans Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren ohne eine neue Wirtschaftspolitik auf 0.3% fallen wird.

Er sagt, dass es für Japan schwierig sein wird mit der aktuellen Politik ein hohes Wachstum und eine Haushaltskonsolidierung zu erreichen. Japans Regierung soll Firmen dazu drängen die Löhne zu erhöhen und Reformen auf dem Arbeitsmarkt zu verfolgen. Der Bericht sagt, dass ohne mutige Strukturreformen und eine glaubwürdige Konsolidierung der öffentlichen Finanzen die Binnennachfrage schwach bleiben könnte. Er fügt an, dass eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu einem blinden Vertrauen auf der Schwächung des Yens führen könnte.

Der IWF rät Japan, die Verbrauchssteuer von derzeit 8% nach und nach auf 15% zu erhöhen. Pro Jahr soll der Anstieg zwischen 0.5 und 1 Prozent liegen.

Er begrüßt die negativen Zinsen, die von Japans Bank vorgeschlagen wurden, aber die Geldpolitik allein würde nicht die gewünschten Ergebnisse liefern.

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