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Japan: Kishida kommentiert Stationierung von russischen Raketen auf den Kurilen

Der japanische Außenminister Fumio Kushida äußerte sich jüngst zur Aufstellung russischer Antischiffsraketen auf dem Kurilen-Archipel.

Außenminister Fumio Kishida by NHK World
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Die Kurilischen Inselgruppe im Pazifischen Ozean gehören seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs der Sowjetunion, beziehungsweise dem heutigen Russland. Die vier südlichsten Inselgruppen werden jedoch auch von Japan beansprucht.

Laut Medien wurden am Donnerstag auf Befehl des russischen Verteidigungsministeriums auf zwei Inseln des Kurilen-Archipels fortgeschrittene Systeme für Antischiffsraketen installiert. Diese Inseln, im japanischen auch als Etorofu und Kunashiri bekannt, gehören zu den vier von Japan eingeforderten Inseln. Kushida gibt an, dass sich seine Regierung mit Sicherheit dem gemeldeten Raketeneinsatz seitens Russland widmen wird.

Die territoriale Angelegenheit müsse gelöst werden, um solche Probleme mit Russland abzuwenden, so Kishida in einer Meldung am Mittwoch. Ein Friedensabkommen bezüglich dieses Streitpunkts konnte auch nach 71 Jahren nicht beschlossen werden. Kishida sieht diesen Sachverhalt als größten Gegenstand auf der diplomatischen Tagesordnung Japans an. Zudem stehe er bereit, die territorialen Verhandlungen mit Moskau voranzutreiben.

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Russlands Präsident, Vladimir Putin, wird kommenden Monat Japan besuchen, um Gespräche mit Premierminister Shinzo Abe zu führen. Japan besteht weiterhin darauf, dass die vier südlichsten Inseln des Kurilen-Archipels ein fester Bestandteil japanischen Gebiets seien und nach dem Zweiten Weltkrieg von Russland unerlaubt besetzt wurden.

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