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Japan kritisiert Austritt der USA aus dem Klimaabkommen

Die USA haben damit begonnen, sich aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 zurückzuziehen. Der japanische Umweltminister bezeichnete diesen Austritt als sehr enttäuschend.

„Die Schaffung einer dekarbonisierten Gesellschaft ist ein dringendes Problem und der amerikanische Schritt ist sehr enttäuschend“, sagte der japanische Umweltminister Shinjiro Koizumi auf einer Pressemitteilung.

Japans Kabinettschef Yoshihide Suga zeigte sich ebenfalls enttäuscht über den Ausstieg der USA und sagte, die internationale Gemeinschaft müsse die globale Erwärmung bekämpfen.

„In Anbetracht der Erklärung des G20-Gipfels von Osaka werden wir Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit den USA prüfen, um das Problem des Klimawandels anzugehen“, so der Regierungssprecher.

Pariser Klimakommen ist unfair für die USA

Die USA, das Land mit dem zweitgrößten CO2-Ausstoß hinter China, teilte am Montag mit, dass sie die Vereinten Nationen offiziell über ihren Austritt informiert und den einjährigen Austrittsprozess eingeleitet haben.

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US-Präsident Donald Trump kündigte bereits im Dezember 2017 an, dass er aus dem Abkommen austreten wird. Er bezeichnete damals das Abkommen als unfair für sein Land.

Im Juni haben die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der 20 stärksten Volkswirtschaften, die sich im japanischen Osaka getroffen hatten, keine konkrete Aussage zum Klimawandel gemacht.

Klimaabkommen soll Klimawandel eindämmen

Die USA hatten allerdings erneut ihre Absicht bekräftigt, das Pariser Abkommen zu verlassen, während die anderen Mitglieder sich verpflichtet haben, auf dessen vollständige Umsetzung hinzuarbeiten.

Das Pariser Abkommen, das Nachfolger des Kyotoprotokolls von 1997, zielt darauf ab, die globalen Temperaturen auf deutlich unter 2° C über dem vorindustriellen Niveau zu halten, um das Auftreten von Dürren, Überschwemmungen, schmelzenden Gletschern, steigenden Meeresspiegeln und anderen Folgen des Klimawandels zu begrenzen.

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