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Hoffen auf schnelleres Impfen

Japan lässt Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Moderna zu

Japan hat am Freitag die Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Moderna freigegeben, ein wichtiger Schritt um die Impfkampagne zu beschleunigen.

Laut des japanischen Gesundheitsministeriums sollen beide Impfstoffe bei Menschen ab 18 Jahren verimpft werden.

Corona-Impfstoffe werden unterschiedlich eingesetzt

Der Corona-Impfstoff von Moderna soll in den Massenimpfzentren der Selbstverteidigungsstreitkräfte in Tokyo und Osaka, sowie einigen größeren Impfzentren in verschiedenen Präfekturen zum Einsatz kommen.

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Der Impfstoff von AstraZeneca wird nicht sofort eingesetzt, da es Bedenken gibt hinsichtlich einiger Meldungen von Impfreaktionen. Das Gesundheitsministerium prüft allerdings, ob das Vakzin für staatlich finanzierte Impfungen zugelassen werden soll.

Japan hat Liefervereinbarungen mit beiden Unternehmen abgeschlossen, bis September sollen 50 Millionen Dosen von Moderna, 120 Millionen Dosen von AstraZeneca und 194 Dosen von Pfizer/Biontech zur Verfügung stehen.

Impfkampagne kämpft immer noch mit einigen Problemen

Ob die beiden Corona-Impfstoffe die Impfkampagne des Landes beschleunigen, ist allerdings fraglich. Bisher sind nur 4 Prozent der Bevölkerung überhaupt mit maximal einer Dosis geimpft worden.

Premierminister Yoshihide Suga hat mittlerweile versprochen, dass pro Tag eine Million Impfdosen verimpft werden sollen. Allerdings gibt es noch einige Probleme, die noch nicht gelöst wurden. In vielen Gemeinen mangelt es an medizinischem Personal, die die Impfungen durchführen können und es gibt immer wieder Probleme bei der Terminvergabe.

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