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Japan legt Sprachförderung von Ausländern in die Verantwortung der Regierung

Regierung übernimmt Verantwortung für Ausländer

Die japanische Regierung hat gestern beschlossen, dass die Verantwortung für die Sprachförderung von Ausländern nicht in kommunale Hand gelegt wird.

Gemeinden in Japan, die bereits einer großen Zahl an Ausländern eine Heimat bieten, bieten seit längerem  Sprachunterricht und andere Unterstützung an, Japans Regierung hielt sich mit der Unterstützung allerdings zurück, was die Gemeinden kritisierten.

Qualität der Sprachförderung soll verbessert werden

Das nun beschlossene Gesetz soll die Qualität der Ausbildung in verschiedenen Einrichtungen fördern und dafür sorgen, dass die Gehälter von japanischsprachigen Lehrern verbessert werden. Es fordert außerdem auch die Arbeitgeber ausländischer Staatsangehöriger auf, ihnen und ihren Familien Sprachunterricht zu ermöglichen.

Um ein umfassendes Maßnahmenpaket zu entwickeln, werden die Bildungs- und Außenministerien eine Konvention einrichten, die von einem Expertengremium beraten wird.

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Maßnahmen für mehr ausländische Arbeitnehmer im Japan

Das nun beschlossene Gesetz gehört zu einem Maßnahmenpaket, um mehr ausländische Arbeitnehmer nach Japan zu holen. Im April wurde dafür ein neues Visa-System eingeführt.

Typ 1, der um bis zu 5 Jahre verlängert werden kann, enthält die Einschränkung, dass keine Familienangehörigen nachziehen dürfen.

Typ 2 ermöglicht, dass auch die Familienangehörigen in Japan leben dürfen. Es gibt auch keine Grenze, wenn es um eine Verlängerung geht.

Sollte ein Ausländer bereits mehr als drei Jahre das bestehende technische Praktikum-Programm durchlaufen, kann er den Typ-1-Antrag stellen, ohne vorher eine Prüfung ablegen zu müssen.

Die Zahl der Ausländer in Japan lag Ende letzten Jahres mit 2,73 Millionen auf einem Rekordniveau. Das sind 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, so das Justizministerium.

Nur wenige Unternehmen in Japan wollen Ausländer einstellen

Durch das neue Visa-System erwartet die japanische Regierung in den nächsten fünf Jahren rund 345.000 Arbeitskräfte aus dem Ausland, die in 14 Berufen, die besonders dringend Arbeitskräfte benötigen, arbeiten.

Aktuell gibt es 1,63 Arbeitsplätze für jeden arbeitssuchenden Japaner. Allerdings planen nur wenige Unternehmen ausländische Arbeitskräfte zu beschäftigen. Rund 41 Prozent der Unternehmen wollen keine Ausländer einstellen, 34 Prozent nur einen geringen Prozentsatz und nur 26 Prozent wollen ihr Personal mit ausländischen Arbeitskräften aufstocken.

Quelle: MA, AS

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