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Japan lehnt Geräte für 5G-Mobilfunknetze aus China ab

Auch in Japan möchte man keine Geräte aus China, für den 5G-Mobilfunkstandard nutzen, so eine Erklärung von Mobilfunkanbietern. Es gibt aktuell auch keine Pläne, dass Geräte aus Japans Nachbarland später eingesetzt werden.

Der Schritt deckt sich mit dem US-Boykott von Technologien von Huawei Technologies Co. und anderen chinesischen Unternehmen.

NTT Docomo Inc., KDDI Corp., SoftBank Group Corp. und Rakuten Mobile Inc. beantragten beim Kommunikationsministerium Frequenzen für Hochgeschwindigkeits-5G-Netze und gaben dabei an, dass sie keine Geräte aus China einsetzen wollen.

Zwar sind die Geräte der chinesischen Hersteller dafür bekannt, dass sie am weitesten entwickelt und kostengünstig sind, allerdings scheint die Entscheidung der vier Unternehmen, auf diese Produkte zu verzichten, politischer Natur zu sein.

Das Ministerium hat den vier Unternehmen am 10. April Frequenzen zugewiesen. Der 5G-Standard soll im Frühjahr 2020 gestartet werden und innerhalb eines Jahres alle Präfekturen abdecken.

Im August 2018 verabschiedeten die Vereinigten Staaten den National Defense Authorization Act, der es ihren Regierungsstellen verbietet, aus Sicherheitsgründen Ausrüstung oder Dienstleistungen von Huawei und anderen chinesischen Unternehmen zu kaufen. Sie forderte auch befreundete Nationen auf, diesem Beispiel zu folgen, darunter auch Deutschland.

Australien reagierte schnell auf die Anfrage der USA und verbot den Einsatz von Technologie von Huawei und anderen chinesischen Unternehmen.

Im Dezember verabschiedete die japanische Regierung Leitlinien zur Verringerung des Risikos von Sicherheitsbedrohungen, wie beispielsweise Cyberangriffen, bei der öffentlichen Beschaffung von Telekommunikationsgeräten.

Japans Kommunikationsministerium forderte die Mobilfunkbetreiber auf, bei der Entwicklung von Plänen für Basisstationen für Telekommunikationsnetze die Richtlinien zu berücksichtigen.

Ein leitender Angestellter eines der vier Telekommunikationsanbieter sagte, dass das Unternehmen der Bitte der Regierung nachgekommen sei.

„Wir sind ein japanisches Unternehmen. Wenn wir gebeten werden, zwischen einem chinesischen Privatunternehmen und der japanischen Regierung zu wählen, werden wir die japanische Regierung wählen“, sagte die Exekutive.

Quelle: AS

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