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Japan liegt auf dem letzten Platz bei den Bildungsausgaben

Ausgaben pro Haushalt sind deutlich höher als in anderen Ländern

Kinder aus Japan gelten im Durchschnitt als äußerst gebildet. Man könnte daher meinen, dass die Regierung dementsprechend viel investiert. Eine Umfrage ergab nun jedoch, dass Japan die niedrigsten Bildungsausgaben von sämtlichen Ländern besitzt.

Die Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) führte die Umfrage im Jahr 2016 durch und veröffentlichte nun die Ergebnisse. Es zeigte sich dabei, dass die öffentlichen Bildungsausgaben Japans im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt bei allen Mitgliederstaaten der OECD die niedrigsten waren.

OECD-Direktor findet Japans System problematisch

Nach dem Bericht geben Japans nationale und lokale Regierungen lediglich 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung aus. Das ist deutlich weniger als andere Länder, die durchschnittlich bei vier Prozent liegen. Insgesamt ist Japan bei 36 Nationen der OECD auf dem letzten Platz. Den ersten Platz belegte Norwegen mit 6,3 Prozent. Dahinter folgte Finnland mit 5,4 Prozent und Belgien mit 5,3 Prozent.

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Der OECD-Direktor für Bildung und Qualifikation, Andreas Schleicher, weist jedoch darauf hin, dass Japan trotz der geringen Zahl allgemein gut abschneidet, da sie das Geld effektiv investieren. Er warnt allerdings die Regierung, dass vor allem weniger privilegierte Kinder unter den Tisch fallen, wenn es um einzelne Finanzierungen geht. Das System ist für ihn nicht nachhaltig und weist zu viele Probleme auf.

Uni ist ein teurer Spaß

Während der Prozentsatz der Regierungsausgaben bei Japan nämlich gesunken ist, sind die Bildungskosten pro Haushalt gestiegen. Aktuell übernehmen die Haushalte 22 Prozent der Bildungskosten, womit Japan auf einer der höchsten Platzierungen landet. Für eine höhere Schulbildung müssen Familien sogar 53 Prozent der Kosten stemmen.

Die Zahlen können jedoch im nächsten Jahr sinken. Im April 2020 soll nämlich ein Gesetz zur Entlastung bei der Hochschulbildung in Kraft treten. Besonders Familien mit niedrigen Einkommen sollen weniger oder gar nichts zahlen müssen. Da die Anforderungen für die Unterstützung sehr streng sind und nicht alle Universitäten in dem Gesetz inbegriffen sind, kritisieren Experten die geplante Reglung stark und bezeichnen sie als nicht ausreichend.

NHK

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