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Weitere Coronamaßnahme fällt

Japan lockert Vorschriften für Beerdigungen von Menschen, die nach Corona-Infektion gestorben sind

Das japanische Gesundheitsministerium hat angekündigt, die Beschränkungen für die Beerdigungen von Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, zu lockern.

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Zu den vorgeschlagenen Lockerungen gehört, dass die Verwendung von Leichensäcken nicht mehr vorgeschrieben ist und dass engen Familienangehörigen nicht mehr von der Teilnahme an der Beerdigung abgeraten wird, solange angemessene Maßnahmen zur Infektionskontrolle getroffen werden.

Regeln für Beerdigungen sorgte für Empörung bei Angehörigen

Die Lockerungen der Regeln stehen seit der Einführung unter vehementer Kritik, nachdem viele Menschen keinen direkten Blick mehr auf ihre verstorbenen Angehörigen werfen konnten oder sie aus Angst vor der Ausbreitung der Infektion nicht an der Beerdigung teilnehmen durften.

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Die aktuell gültigen Regeln wurden im Juli 2020 eingeführt. Sie besagten, dass Angehörige die Körper der Verstorben auf keinen Fall berühren dürfen und dass ein Körper in einem durchsichtigen Leichensack aufbewahrt werden muss.

Änderung bereits im Oktober vorgeschlagen

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Außerdem wurde empfohlen, Beerdigungen online abzuhalten, um eine Verbreitung der Infektion zu vermeiden.

Bereits im Oktober hatte der Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales, Katsunobu Kato, vorgeschlagen, diese Regeln für Beerdigungen zu überarbeiten, da seit ihrer Einführung mittlerweile mehr als zwei Jahre vergangen sind.

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